Europas Wasserqualität im grossen Vergleich
Die Europäische Umweltagentur hat mehr als 22.000 Badestellen in Europa untersucht.
Das Ergebnis zeigt: Die grosse Mehrheit der Badegewässer ist hervorragend geeignet zum Schwimmen.
Einige Länder stechen dabei besonders hervor.
Spitzenreiter in Europa
Europaweit gehören vier Länder zu den klaren Spitzenreitern:
- Zypern
- Griechenland
- Bulgarien
- Österreich
In diesen Ländern erreichen jeweils über 95 Prozent der Badestellen die Bestnote „ausgezeichnet“.
Deutschland mit sehr guten Werten
Auch Deutschland schneidet sehr gut ab.
Rund 90,9 Prozent der Badestellen gelten als „ausgezeichnet“, bei Binnengewässern sogar 91,5 Prozent.
Laut GMX gehört Deutschland damit zu den Ländern mit den besten Wasserqualitäten in Europa.
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Unterschiede zwischen Küste und Fluss
Nicht überall ist die Wasserqualität gleich gut.
Auffällig ist besonders:
- Küstengewässer schneiden besser ab als Flüsse
- Nur 47 Prozent der Flussbadeplätze sind „ausgezeichnet“
- Starkregen und Landwirtschaft belasten viele Flüsse
- Kleine Seen reagieren empfindlich auf Wetterextreme
Sorgenkinder und Schlusslichter
Am unteren Ende der Rangliste stehen:
- Albanien
- Estland
- Polen
Dort erreichen deutlich weniger Badestellen die Bestnote.
Entwicklung über Jahre
Trotz einzelner Problemzonen hat sich die Wasserqualität in Europa langfristig verbessert.
Gründe dafür sind:
- bessere Kläranlagen
- weniger ungeklärtes Abwasser
- strengere Umweltstandards
- Investitionen in Infrastruktur






