1. Wetter: Wechselnd bewölkt – später wieder sonniger
Am Samstag ist es im Flachland teilweise sonnig. Von Nordwesten her ziehen vorübergehend dichtere Wolken auf, dabei sind besonders in der Nordostschweiz stellenweise Schauer möglich. Ab dem Nachmittag lockert die Bewölkung von der Nordwestschweiz her wieder auf und es wird zunehmend sonnig.
Am Alpennordhang und in Teilen Nordbündens wird es nach einem freundlichen Start zunehmend bewölkt, bleibt aber meist trocken. In Mittelbünden und im westlichen Berner Oberland ist es ganztags ziemlich sonnig.
In den Niederungen liegen die Höchstwerte zwischen 23 Grad am Bodensee und 27 Grad an der unteren Aare sowie im Raum Basel. Am Nachmittag weht zeitweise mässiger West- bis Nordwestwind. In den Bergen ist der Westwind mässig, in den Hochalpen teilweise kräftig. Die Nullgradgrenze steigt bis zum späteren Abend wieder auf rund 4500 Meter.
2. Verkehr: Wochenendverkehr und wechselhafte Bedingungen
Der Samstag startet auf den Schweizer Hauptachsen grundsätzlich ruhig. Im Tagesverlauf nimmt der Ausflugs- und Wochenendverkehr zu, insbesondere auf den Strecken Richtung Alpen und in touristische Regionen.
Autobahnen & Hauptachsen:
Am Vormittag ist auf den wichtigsten Autobahnen mit zunehmendem Wochenendverkehr zu rechnen. Besonders rund um grössere Städte sowie auf den Zufahrten in Richtung Alpen können sich zeitweise Verzögerungen bilden.
Mittelland & Nordostschweiz:
Zeitweise dichtere Bewölkung und einzelne Schauer können vor allem in der Nordostschweiz die Fahrbedingungen vorübergehend beeinflussen. Später wird es von Westen her wieder sonniger.
Alpen & Bergregionen:
Am Alpennordhang ziehen im Tagesverlauf zunehmend Wolken auf. In den Hochalpen kann der Nordwestwind teilweise kräftig werden. Oberhalb von rund 1700 bis 2300 Metern können die Berge am Alpennordhang zunehmend in Wolken geraten.
3. Politik & Wirtschaft – Iran, Ukraine und steigende Lebensmittelpreise
USA verhängen neue Sanktionen gegen türkische Bank
Die USA haben am Freitag neue Sanktionen im Zusammenhang mit Iran verhängt. Betroffen sind eine türkische Investmentbank und zwei Tochtergesellschaften. Washington will damit den wirtschaftlichen Druck auf Teheran weiter erhöhen.
Iran-Konflikt bleibt ein Risiko für die Weltwirtschaft
Die anhaltenden Kämpfe zwischen den USA und Iran sorgen weiterhin für Unsicherheit an den internationalen Energiemärkten. Besonders die Lage rund um die Strasse von Hormus bleibt entscheidend für die globale Versorgung und die Entwicklung der Ölpreise.
Trump schickt Unterhändler nach Moskau und Kiew
Im Ukraine-Krieg kommt Bewegung in die diplomatischen Bemühungen. US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass sein Sondergesandter Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner nach Moskau reisen sollen. Anschliessend ist ein Besuch in Kiew geplant, um über einen möglichen Friedensplan zu sprechen.
Selenskyj fordert vor Gesprächen eine Luftwaffen-Pause
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angesichts der geplanten Reise der US-Unterhändler eine zeitweise Unterbrechung der Luftangriffe gefordert. Gleichzeitig gehen die Angriffe weiter. Damit bleibt die Sicherheitslage rund um die geplanten diplomatischen Gespräche angespannt.
Weltweite Lebensmittelpreise steigen deutlich
Die weltweiten Lebensmittelpreise sind im August auf den höchsten Stand seit Ende 2022 gestiegen. Die FAO führt den Anstieg unter anderem auf extreme Wetterereignisse, die Kriege in Iran und der Ukraine sowie Störungen im internationalen Handel zurück. Besonders deutlich legten Zucker- und Getreidepreise zu.
Finanzmärkte bleiben unter Druck
Neben den geopolitischen Spannungen beschäftigen die Anleger weiterhin hohe Staatsanleiherenditen und Inflationsrisiken. In Japan stiegen die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen erstmals seit Jahrzehnten über die Marke von drei Prozent. Auch die erwartete Geldpolitik der EZB und der US-Notenbank bleibt ein wichtiger Faktor für die Märkte.
4. Sport – US Open mit grossen Namen und emotionalen Momenten
Serena und Venus Williams sorgen für Gänsehaut
Serena und Venus Williams sind bei den US Open ins Doppel zurückgekehrt. Vor rund 23’000 Zuschauern verloren die Schwestern zwar ihr Auftaktmatch gegen Maya Joint und Chan Hao-ching im Match-Tiebreak, sorgten aber für einen emotionalen Tennisabend. Für die beiden war es die erste gemeinsame Grand-Slam-Doppelpartie seit vier Jahren.
Alcaraz marschiert weiter
Titelverteidiger Carlos Alcaraz hat bei den US Open die vierte Runde erreicht. Der Spanier besiegte Wu Yibing klar mit 6:3, 6:4 und 6:1 und unterstrich damit seine Ambitionen auf den dritten US-Open-Titel.
Sabalenka ebenfalls in der nächsten Runde
Auch Aryna Sabalenka bleibt auf Kurs. Die Titelverteidigerin setzte sich in New York durch und erreichte die nächste Runde. Die Weltranglistenerste kämpft um ihren dritten US-Open-Titel in Folge.
Medwedew überzeugt gegen Rinderknech
Daniil Medwedew steht ebenfalls in der vierten Runde. Der siebtgesetzte Russe besiegte Arthur Rinderknech mit 6:4, 6:4 und 6:4 und zeigte dabei eine zunehmend starke Form.
Pegula kämpft sich ins Achtelfinale
Jessica Pegula hat nach einem schwierigen Start gegen Leylah Fernandez die Partie noch gedreht. Die US-Amerikanerin gewann mit 1:6, 6:4 und 6:3 und steht damit im Achtelfinale der US Open.






