Wetter: Wochenstart zwischen Nebel, Schneefall und sonnigen Auflockerungen
Zum Wochenbeginn präsentiert sich das Wetter in der Schweiz zweigeteilt. Im Flachland und auf der Alpennordseite dominieren am Montagmorgen dichte Wolken und gebietsweise leichter Niederschlag. Die Schneefallgrenze liegt zunächst zwischen 600 und 800 Metern – insbesondere in den Vormittagsstunden kann es oberhalb dieser Grenze kurz weiss werden.
Am Nachmittag bringt ein Zwischenhoch trockenere Luft aus Südwesten, wodurch sich in vielen Regionen Aufhellungen bemerkbar machen – besonders im Raum Bern, wo teils längere sonnige Abschnitte erwartet werden. In den Alpen selbst bleibt es wechselnd bewölkt, aber meist trocken, mit freundlichen Phasen über der Nebelgrenze.
Temperaturen:
Flachland: Morgens 1–2 °C, nachmittags bis 6 °C
2000 Meter: -6 °C
Wind: Zeitweise mässiger Südwestwind, in den Bergen mässiger Westwind
Verkehr: Klassischer Pendlerstau auf den Hauptachsen
Wie gewohnt startete der Montagmorgen mit dichtem Berufsverkehr in vielen Teilen der Schweiz. Insbesondere die Autobahnen A1, A2, A3 und A4 verzeichneten zwischen 6:30 und 9:00 Uhr eine hohe Belastung:
A1 Bern – Zürich: Zwischen Wangen an der Aare und Zürich regelmässig stockend, rund um Zürich-Altstetten, Limmattal und Gubrist häufig Stau.
A1 Genf – Lausanne – Bern: Ab 7:00 Uhr dichte Kolonnen auf dem Abschnitt Genf – Morges – Lausanne. Besonders betroffen: der Berufsverkehr Richtung Bern.
A2 Luzern – Basel: Zwischen Sursee und Härkingen sowie vor dem Belchentunnel bremswellenartiger Verkehr. Erste Staus des Tages schon vor 7:30 Uhr.
A3 Richterswil – Zürich Westring: Ab Wädenswil wie jeden Montagmorgen stockend. Besonders zwischen 7:00 und 8:30 Uhr viel Geduld gefragt.
A4 Schwyz – Zug – Zürich: Zwischen Küssnacht und Cham/Blegi dichte Rückstaus. Gegen 8:30 Uhr begann sich der Verkehr zu entspannen.
Fazit: Ein typischer Wochenstart – das Winterwetter sorgte dabei nicht für zusätzliche Behinderungen.
Wirtschaft & Politik: Gedämpfter Jahresausblick und diplomatische Schieflage
Wirtschaft: Wenig Dynamik – Fokus auf Aussenhandel
Der ökonomische Ausblick für 2026 bleibt vorsichtig. Mehrere Prognosen, darunter Einschätzungen des Seco und führender Banken, erwarten nur ein moderates Wirtschaftswachstum. Gründe sind vor allem:
Schwächere Binnennachfrage
Internationale Unsicherheiten
Zoll- und Handelsbarrieren
Gerade exportorientierte Branchen wie Pharma, Chemie und Maschinenbau beobachten mit Sorge die globalen Entwicklungen – insbesondere mögliche Veränderungen im Handelsrahmen mit den USA oder eine Verschärfung im Verhältnis zur EU.
Schweiz–EU: Politisch brisantes Verhandlungsjahr
Das Jahr 2026 gilt als entscheidend für die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU. Nach langen Jahren des Stillstands könnte es zu konkreten Fortschritten oder endgültigen Brüchen kommen – je nach innenpolitischer Unterstützung für ein neues Rahmenabkommen.
Weitere innenpolitisch brisante Themen, die 2026 dominieren dürften:
Zuwanderungsdebatte
SRG-Gebühren-Initiative
Armeebudget & Beschaffungen (z. B. F-35-Kampfjets)
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Akut: Schweiz–Italien in diplomatischer Spannung
Ein Urteil nach einem Brandfall in Crans-Montana hat am Wochenende für Aufregung gesorgt: In einem Zivilprozess in Italien wurde ein Schweizer Unternehmen in die Verantwortung genommen, was in Bern Irritationen auslöste. Sowohl das EDA als auch das italienische Aussenministerium bestätigten am Sonntagabend „intensive diplomatische Gespräche“. Weitere Reaktionen werden im Tagesverlauf erwartet.
Finanzen & Märkte: Fokus auf SNB – nächste Zinssitzung am 19. März
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) bereitet sich auf ihre nächste geldpolitische Lagebeurteilung am 19. März 2026 vor. Analysten erwarten derzeit keine drastischen Zinsschritte, wohl aber präzisere Signale in Bezug auf Inflation und Konjunkturentwicklung.
Der SMI startet stabil in die neue Woche – Marktteilnehmer warten auf neue Impulse, vor allem aus den USA und Asien.
Sport: Shaqiri führt Basel zum Spektakel-Sieg im Klassiker gegen FCZ
Was für ein Fussballabend im Letzigrund! In einem atemberaubenden Spiel gewann der FC Basel mit 4:3 gegen den FC Zürich – und Xherdan Shaqiri war der überragende Mann:
3 Tore + 1 Assist für den Captain
Siegtreffer in der 94. Minute nach einem Solo aus der Distanz
Ein emotionaler Befreiungsschlag für den FCB
Weitere Highlights:
Phaëton trifft nach nur 34 Sekunden zum 1:0 für den FCZ
Shaqiri gleicht aus, VAR annulliert weiteres Tor wegen Handspiel
Servette dreht Spiel in St. Gallen nach 0:2
Thun gewinnt Derby gegen YB und bleibt an der Spitze
Reaktionen: Fans und Experten feiern Shaqiri für seine Leistung. In sozialen Medien wird der Auftritt bereits als „Comeback der Saison“ gefeiert.










