1. Wetter: Wechselhaft am Morgen – später sonniger, Gewitter möglich
Der Montag startet in der Schweiz zunächst veränderlich bewölkt. Gebietsweise treten Schauer auf, teilweise sind auch Gewitter möglich. Danach setzt sich von Westen her meist sonniges Wetter durch.
Am Nachmittag bilden sich erneut vermehrt Quellwolken. In der Folge sind vor allem in den Bergen wieder einzelne Schauer und Gewitter möglich.
In den Niederungen werden am Nachmittag 27 bis 31 Grad erreicht. Es weht mässiger Südwest- bis Westwind. In der Nähe von Schauern und Gewittern sind kräftige Böen möglich. In den Bergen weht mässiger bis starker Südwestwind. Die Nullgradgrenze liegt bei rund 4000 Metern.
2. Verkehr: Berufsverkehr und mögliche Gewitter am Nachmittag
Der Montag beginnt auf den Schweizer Hauptachsen mit dem üblichen starken Berufsverkehr. Rund um die grossen Städte und auf den wichtigsten Pendlerstrecken ist am Morgen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und zeitweisen Verzögerungen zu rechnen.
Autobahnen & Hauptachsen:
Mit Beginn der neuen Arbeitswoche nimmt der Verkehr deutlich zu. Besonders im Raum Zürich, Basel, Bern, Lausanne und Genf sowie auf den Zufahrten zu den Agglomerationen ist am Morgen mit dichterem Verkehr zu rechnen.
Mittelland:
Am Morgen können Schauer die Fahrbedingungen vorübergehend beeinflussen. Nach einer Wetterberuhigung aus Westen wird es zunächst sonniger, bevor am Nachmittag wieder Quellwolken und einzelne Schauer oder Gewitter entstehen können.
Alpen & Bergregionen:
In den Bergen weht mässiger bis starker Südwestwind. Am Nachmittag steigt die Gefahr von Schauern und Gewittern. Bei Gewittern können lokal kräftige Böen auftreten.
3. Politik & Wirtschaft – Iran, Ölpreis und Ukraine bleiben im Fokus
Ölpreis steigt wegen neuer Eskalation im Nahen Osten
Die Spannungen zwischen den USA und Iran haben am Montag erneut Auswirkungen auf den Ölmarkt. Nach Angriffen auf Schiffe rund um die Strasse von Hormus stieg Brent-Rohöl am Montagmorgen auf rund 97 Dollar pro Barrel, während WTI bei mehr als 92 Dollar lag. Die wichtige Meerenge ist für rund 20 Prozent des weltweiten Ölangebots von Bedeutung.
Iran will Zugang zur Strasse von Hormus stärker kontrollieren
Teheran erwägt weitere Einschränkungen für Schiffe in der Strasse von Hormus. Gleichzeitig versucht die iranische Führung, die wirtschaftlichen Folgen der US-Sanktionen und der Blockade der Ölexporte abzufedern. Die USA haben den wirtschaftlichen Druck auf Iran in den vergangenen Wochen deutlich verstärkt.
US-Sanktionen setzen Iran wirtschaftlich unter Druck
Die amerikanische Sanktionspolitik zeigt laut Reuters zunehmend Wirkung. Iran hat mit sinkenden Einnahmen, eingeschränktem Zugang zu ausländischen Devisen und Problemen bei wichtigen Importen zu kämpfen. Gleichzeitig versucht die Führung in Teheran, die eigene Wirtschaft trotz des Krieges und der internationalen Isolation zu stabilisieren.
Neue Gespräche über Ukraine-Krieg
Auch im Ukraine-Krieg bleiben diplomatische Bemühungen im Mittelpunkt. Russland hält gleichzeitig an weitreichenden Forderungen fest und Präsident Wladimir Putin hatte zuletzt erklärt, Moskau sehe sich militärisch im Vorteil. Gespräche über eine mögliche Friedenslösung bleiben deshalb schwierig.
US-Märkte blicken auf Inflation und Zinsen
An den internationalen Finanzmärkten bleibt die Entwicklung der Ölpreise ein wichtiger Faktor. Gleichzeitig richten Anleger den Blick auf kommende US-Inflationsdaten und die Frage, ob die US-Notenbank angesichts der aktuellen Konjunkturdaten ihren geldpolitischen Kurs anpassen muss. In Asien standen am Montag unter anderem Aktien und Anleihemärkte unter dem Einfluss der geopolitischen Spannungen und der Zinserwartungen.
Schweiz: Druck auf UBS wegen alter Credit-Suisse-Konten
Die UBS steht in den USA erneut unter politischem Druck. Ein Ausschuss des US-Senats verlangt zusätzliche Informationen zum Umgang der früheren Credit Suisse mit Konten, die mit der NS-Zeit in Verbindung stehen. Die Angelegenheit betrifft damit auch die Aufarbeitung der Geschichte der inzwischen von UBS übernommenen Credit Suisse.
4. Sport – US Open mit grossen Überraschungen
Shelton besiegt Tsitsipas und trifft auf Alcaraz
Ben Shelton hat bei den US Open für eine Überraschung gesorgt. Der Amerikaner bezwang den als Nummer acht gesetzten Stefanos Tsitsipas klar mit 6:2, 6:3 und 6:4 und erreichte damit erstmals das Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Dort wartet Titelverteidiger Carlos Alcaraz.
Alcaraz erreicht ebenfalls das Viertelfinale
Carlos Alcaraz bleibt auf Kurs zur Titelverteidigung. Der Spanier setzte sich in der vierten Runde gegen Tommy Paul durch und steht damit ebenfalls im Viertelfinale. Das Duell mit Shelton sorgt für ein weiteres Highlight des Turniers.
Tiafoe wirft Medwedew aus dem Turnier
Frances Tiafoe hat den ehemaligen US-Open-Champion Daniil Medwedew ausgeschaltet. Der Amerikaner gewann in drei Sätzen mit 7:6, 6:4 und 7:6 und steht damit im Viertelfinale. Dort trifft er auf seinen Landsmann Alex Michelsen.
Sabalenka weiter auf Titelkurs
Titelverteidigerin Aryna Sabalenka hat ebenfalls das Viertelfinale erreicht. Die Weltranglistenerste setzte sich gegen Taylor Townsend durch und bleibt damit im Rennen um ihren dritten US-Open-Titel in Folge.
Pegula erreicht das Viertelfinale
Jessica Pegula hat den nächsten Schritt gemacht und steht ebenfalls unter den letzten acht Spielerinnen. Die Amerikanerin setzte sich gegen Sorana Cirstea durch und hält damit die Hoffnungen des US-Publikums auf einen weiteren Heimsieg am Leben.
Gauff scheidet gegen Iva Jovic aus
Für Coco Gauff endete das Turnier überraschend bereits in der vierten Runde. Die junge Amerikanerin Iva Jovic setzte sich gegen Gauff durch und zog damit in die nächste Runde ein.






