Wetter: Regen, Wind und sinkende Schneefallgrenze
Nach einem teilweise freundlichen Mittwochabend stellt sich das Wetter in der Schweiz zunehmend um. Besonders auf der Alpennordseite ziehen aus Nordwesten dichte Wolken auf, begleitet von verbreiteten Niederschlägen in der Nacht auf Donnerstag.
Die Schneefallgrenze sinkt dabei von rund 1500 Metern auf 1100 bis 1300 Meter. Am Alpennordhang werden oberhalb von etwa 1700 Metern bis Donnerstagmorgen 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee erwartet.
Dazu frischt der Südwest- bis Westwind zeitweise spürbar auf. Auf den Voralpengipfeln sind lokal starke Windböen möglich.
Die Temperaturen bleiben kühl:
- morgens um 3 Grad mit lokalem Bodenfrost
- nachmittags rund 15 Grad
Die Nullgradgrenze sinkt im Verlauf der Nacht von etwa 2000 auf 1700 Meter.
Verkehr: Dichte Kolonnen auf wichtigen Autobahnen
Auch zur Wochenmitte sorgt der Feierabendverkehr auf mehreren Hauptachsen für stockenden Verkehr und lange Verzögerungen.
Besonders betroffen:
- A1 Zürich – Bern
Rund um Zürich, bei Spreitenbach sowie zwischen Wangen an der Aare und Bern dichter Verkehr mit stockenden Abschnitten. - A1 Bern – Genf
Zwischen Lausanne, Morges und Genf am Abend häufig Stop-and-Go Richtung Genf. - A2 Basel – Luzern
Vor Härkingen und Richtung Luzern regelmässig stockender Pendlerverkehr. - A3 Zürich – Westring – Richterswil
Starke Belastung rund um Zürich und vor den Stadteinfahrten. - A4 Zug – Schwyz – Zürich
Richtung Zürich häufig Bremswellen und dichter Kolonnenverkehr.
Pendler müssen insbesondere in den Abendstunden mit längeren Fahrzeiten rechnen.
Wirtschaft: Porsche SE rutscht tief in die roten Zahlen
Die schwierige Lage der Autoindustrie belastet Europas Autobranche weiter massiv.
Die Porsche SE meldete im ersten Quartal 2026 einen Verlust von rund 923 Millionen Euro. Hauptgrund ist eine milliardenschwere Abschreibung auf die Beteiligung am Volkswagen-Konzern.
Besonders problematisch bleiben:
- schwache Nachfrage
- hohe Umbaukosten der Industrie
- Konkurrenz aus China
- die Transformation zur Elektromobilität
Gleichzeitig steigen die Schulden der Holding weiter an.
Die Entwicklungen zeigen erneut, wie stark Europas Autoindustrie derzeit unter Druck steht.
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Europa: EU plant einfachere internationale Zugreisen
Die Europäische Union will Bahnreisen in Europa deutlich einfacher und kundenfreundlicher machen.
Geplant sind unter anderem:
- durchgehende internationale Zugtickets
- bessere Rechte bei Verspätungen
- transparente Buchungsplattformen
- einfachere Verbindungen zwischen verschiedenen Bahnunternehmen
Künftig sollen Reisende bei verpassten Anschlüssen im Ausland einfacher Ersatzverbindungen erhalten und stärker geschützt werden.
Die EU hofft, damit mehr Menschen zum Umstieg auf die Bahn zu bewegen.
Nahost: Trump überrascht mit freundlichen Worten an China
Im geopolitisch angespannten Iran-Konflikt sorgt Donald Trump plötzlich für einen ungewohnt versöhnlichen Ton gegenüber China.
Vor einer geplanten Reise nach Peking sprach der US-Präsident positiv über Chinas Staatschef Xi Jinping und bezeichnete den bevorstehenden Besuch als „spannend“.
Trotz der freundlichen Worte bleiben die Spannungen erheblich.
Im Mittelpunkt stehen:
- Chinas Ölimporte aus dem Iran
- US-Sanktionen gegen chinesische Firmen
- der Konflikt um das iranische Atomprogramm
- wirtschaftliche Machtkämpfe zwischen Washington und Peking
Internationale Beobachter sehen die Annäherung daher eher als taktisches Signal denn als echte Entspannung.
Handelskrieg: Neue Zoll-Drohungen gegen Europa
Parallel verschärft Donald Trump erneut den Druck auf die Europäische Union.
Der US-Präsident droht mit:
- neuen Strafzöllen von bis zu 25 Prozent
- besonders auf europäische Autoimporte
Betroffen wären vor allem:
- Volkswagen
- Porsche
- Audi
Die Unsicherheit sorgt bereits jetzt für Nervosität in der deutschen Autoindustrie.
Experten warnen, dass eine Eskalation des Handelsstreits Europas Wirtschaft zusätzlich schwächen könnte.
Sport: Schweiz dreht Handball-Krimi gegen Italien
Die Schweizer Handball-Nati hat sich im Hinspiel der WM-Playoffs gegen Italien eine gute Ausgangslage erarbeitet.
Nach einem schwachen Start drehte die Schweiz die Partie im Zürcher Hallenstadion und gewann am Ende mit 32:29.
Matchwinner waren:
- Noam Leopold mit neun Treffern
- Goalie Nikola Portner mit starken Paraden und fünf gehaltenen Siebenmetern
Nach zwischenzeitlichem Rückstand kämpfte sich die Schweiz eindrucksvoll zurück und reist nun mit einem kleinen Vorsprung zum Rückspiel nach Faenza.
Die Chancen auf die WM-Qualifikation stehen damit weiterhin gut.






