Sommerwetter über der Schweiz – Temperaturen steigen auf fast 30 Grad
Die Schweiz erlebt einen hochsommerlichen Freitag. Nach einem heiteren Start bleibt es in weiten Teilen des Landes sonnig und warm. Lediglich über den Bergen bilden sich gegen Abend noch einzelne Quellwolken.
Auch der Samstag bringt viel Sonne. Erst am Nachmittag entstehen über den Alpen vereinzelt harmlose Quellwolken.
Die Temperaturen erreichen in den Niederungen bis zu 29 Grad. Bereits am frühen Morgen liegen die Werte zwischen 8 und 13 Grad. Im Mittelland weht eine schwache Bise, während in den Alpentälern kräftige Talwinde einsetzen können. Die Nullgradgrenze steigt auf rund 4000 Meter – ein klares Zeichen für die ungewöhnlich warme Wetterlage.
Verkehr: Wochenendverkehr sorgt für lange Kolonnen
Zum Start ins Wochenende sind die Schweizer Autobahnen stark belastet. Besonders rund um Zürich, Lausanne und Luzern kommt es am Freitagabend zu stockendem Verkehr und längeren Staus.
Besonders betroffen:
- A1 Zürich – Bern
Rund um Zürich, Spreitenbach sowie zwischen Wangen an der Aare und Bern dichter Feierabendverkehr mit häufigen Staus. - A1 Bern – Genf
Zwischen Lausanne, Morges und Genf starke Belastung mit Stop-and-Go. - A2 Basel – Luzern
Vor Härkingen und Richtung Luzern stockender Verkehr durch Pendler und Wochenendreisende. - A3 Zürich – Westring – Richterswil
Hohe Auslastung vor den Stadteinfahrten sowie stadtauswärts Richtung Zürichsee. - A4 Zug – Schwyz – Zürich
Dichte Kolonnen Richtung Innerschweiz und Bremswellen Richtung Zürich.
Verkehrsexperten rechnen erst spät am Abend mit einer langsamen Entspannung der Lage.
Wirtschaft: Insolvenzen bleiben auf Krisenniveau
Trotz leicht stabiler Zahlen bleibt die wirtschaftliche Lage in Deutschland angespannt. Experten warnen, dass keine echte Entspannung in Sicht ist.
Insolvenzen auf höchstem Stand seit Jahrzehnten
Im Februar meldeten laut Statistischem Bundesamt 2.053 Unternehmen Insolvenz an. Zwar entspricht das einem minimalen Rückgang von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr – doch Ökonomen sehen darin keine Trendwende.
Besonders betroffen bleiben:
- Gastgewerbe
- Verkehr und Logistik
- kleinere mittelständische Betriebe
Viele Unternehmen kämpfen weiterhin mit:
- hohen Energiekosten
- Personalmangel
- schwacher Nachfrage
- steigenden Finanzierungskosten
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle meldet weiterhin steigende Insolvenzzahlen. Bereits das erste Quartal 2026 erreichte ein Niveau, das seit über 20 Jahren nicht mehr beobachtet wurde.
Schweizer Tourismus unter Druck
Nach Jahren der Erholung droht dem Schweizer Tourismus erstmals wieder ein schwächerer Sommer.
Weniger Gäste aus Asien erwartet
Prognosen von BAK Economics rechnen 2026 mit einem Rückgang der Logiernächte um rund ein Prozent.
Besonders betroffen sind Fernmärkte wie:
- Indien
- Südostasien
- Teile Asiens
Hauptgründe:
- steigende Flugpreise
- geopolitische Spannungen
- eingeschränkte Flugrouten über den Nahen Osten
- schwächeres Konsumverhalten
Bereits jetzt reagieren erste Unternehmen. Die Jungfraubahn Holding sowie die Titlis Bergbahnen veröffentlichten Gewinnwarnungen wegen sinkender asiatischer Gästezahlen.
Stabil bleibt dagegen die Nachfrage aus:
- der Schweiz selbst
- Europa
- den USA
- teilweise auch China
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Nahost: Iran und USA offenbar kurz vor historischem Abkommen
Die internationale Aufmerksamkeit richtet sich derzeit auf mögliche Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Mehrere arabische Medien berichten, dass ein mögliches Abkommen bereits in den nächsten Stunden offiziell verkündet werden könnte.
Zentrale Punkte des möglichen Abkommens:
- sofortiger Waffenstillstand
- freie Schifffahrt in der Strasse von Hormus
- schrittweise Lockerung von Sanktionen
- gegenseitige Nichteinmischung
Die Strasse von Hormus zählt zu den wichtigsten Handelsrouten der Welt. Ein grosser Teil des globalen Öltransports läuft durch die Meerenge.
Rubio fordert „Plan B“ für Hormus
US-Aussenminister Marco Rubio erklärte beim NATO-Treffen in Schweden, man brauche zusätzlich einen „Plan B“, falls der Iran die Strasse von Hormus nicht dauerhaft offen halte.
Diskutiert wird laut Rubio auch eine internationale Marinemission unter Beteiligung westlicher Staaten.
Die Entwicklungen werden weltweit aufmerksam verfolgt, da sie direkte Auswirkungen auf:
- Ölpreise
- Handel
- Inflation
- Finanzmärkte
haben könnten.
Sport: FC St. Gallen träumt vom Cupsieg
Am Sonntag steht der 101. Schweizer Cupfinal an. Im Berner Wankdorf trifft FC St. Gallen auf Stade Lausanne-Ouchy.
Die Ostschweizer gelten als Favorit. Tausende Fans werden in Bern erwartet, viele weitere verfolgen das Spiel beim Public Viewing in St. Gallen.
Der FCSG könnte dabei seinen ersten Cupsieg seit 1969 feiern.






