1. Wetter: Nebel am Morgen – zunehmend sonnig im Flachland
Der Donnerstag startet im Flachland lokal mit Nebel oder tiefen Hochnebelfeldern. Tagsüber wird es mit flachen Quellwolken recht sonnig. Entlang der Voralpen und Alpen bleibt es dagegen wechselnd bis stark bewölkt, besonders in Nord- und Mittelbünden fällt zeitweise noch etwas Niederschlag.
Im Berner Oberland sind zwischendurch kurze sonnige Abschnitte möglich. In den Niederungen steigen die Temperaturen am Nachmittag auf 18 bis 22 Grad.
Im Mittelland weht teilweise mässige Bise. In den Bergen kommt schwacher bis mässiger Nordostwind auf, in den zentralen und östlichen Alpen weht schwacher Süd- bis Südwestwind. Die Nullgradgrenze liegt bei rund 3500 Metern. Gipfel und Hänge oberhalb von etwa 1500 bis 2000 Metern liegen häufig in Wolken.
2. Verkehr: Nebel am Morgen – normale Behinderungen im Berufsverkehr
Am Donnerstagmorgen ist auf den Schweizer Strassen mit dem üblichen Berufsverkehr zu rechnen. Lokal können Nebel und tiefe Hochnebelfelder die Sicht beeinträchtigen.
Autobahnen & Hauptachsen
Auf den wichtigsten Autobahnen und Hauptachsen ist besonders rund um Zürich, Bern, Basel, Luzern und St. Gallen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Nach dem Morgenverkehr dürfte sich die Situation vielerorts wieder beruhigen.
Alpen & Bergregionen
In den Voralpen und Alpen bleibt die Sicht teilweise eingeschränkt. Besonders in höheren Lagen können Wolken und zeitweise Niederschlag die Fahrtbedingungen erschweren.
3. Politik & Wirtschaft – Öl über 100 Dollar, Iran-Konflikt und Druck auf Schweizer Unternehmen
Ölpreis bleibt über 100 Dollar
Der Krieg zwischen den USA und Iran belastet die internationalen Energiemärkte weiter. Brent-Rohöl notierte am Donnerstagmorgen bei rund 101 Dollar pro Barrel, nachdem der Preis am Mittwoch erstmals seit Juli wieder über die Marke von 100 Dollar gestiegen war.
Grund sind die zunehmenden Angriffe auf Schiffe und die Sorge vor länger anhaltenden Lieferunterbrechungen im Persischen Golf. Durch die Strasse von Hormus liefen vor dem Konflikt rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Gastransports.
Märkte warten auf die EZB
Die steigenden Energiepreise erhöhen gleichzeitig den Inflationsdruck. An den Finanzmärkten richtet sich der Blick deshalb auf die Europäische Zentralbank, die am Donnerstag über ihren weiteren Zinskurs entscheidet.
Auch für die US-Notenbank wird die Lage schwieriger: Höhere Energiepreise könnten die Inflation erneut antreiben und damit die Erwartungen an mögliche Zinsschritte verändern.
Iran-Konflikt sorgt für neue Unsicherheit
Nach den jüngsten Angriffen auf Schiffe in der Strasse von Hormus bleibt eine schnelle Entspannung des Konflikts aus. Iran hatte am Mittwoch nach eigenen Angaben zehn Schiffe angegriffen, nachdem die USA zuvor fünf iranische Tanker zerstört hatten.
Zusätzlich haben die vom Iran unterstützten Huthi ihre Angriffe auf Ziele in Saudi-Arabien verstärkt. Damit wächst die Gefahr, dass neben der Schifffahrt auch wichtige Energieanlagen der Region betroffen werden.
UBS zieht sich aus chinesischem Fondsgeschäft zurück
Die UBS beendet ihr chinesisches Fondvertriebsgeschäft WE.UBS. Die Einheit soll bis Ende September geschlossen beziehungsweise in andere Aktivitäten der UBS in China integriert werden.
Der Schritt zeigt die Schwierigkeiten ausländischer Finanzunternehmen auf dem stark umkämpften chinesischen Markt. Lokale Anbieter dominieren dort zunehmend das Geschäft mit Anlage- und Vermögensprodukten.
Schweizer Wirtschaft bleibt robust
Die Schweizer Wirtschaft war im zweiten Quartal besonders stark gewachsen. Das Bruttoinlandprodukt legte um 1,5 Prozent zu – so stark wie seit beinahe fünf Jahren nicht mehr. Vor allem die chemisch-pharmazeutische Industrie mit einem Wachstum von 10,5 Prozent trug dazu bei.
Gleichzeitig sorgt der starke Anstieg der Energiepreise für neue Inflationsrisiken. Die weitere Entwicklung des Ölpreises dürfte deshalb auch für die Schweizer Geldpolitik wichtig werden.
Schweiz fordert Untersuchungen im Nahost-Konflikt
Die Schweiz hat vor dem UNO-Menschenrechtsrat unabhängige Untersuchungen zu mutmasslichen Menschenrechtsverletzungen im Nahen Osten gefordert. Dabei geht es unter anderem um Berichte über Folter, sexuelle Gewalt und Angriffe auf Zivilisten in Israel, den palästinensischen Gebieten, Libanon und Iran.
Der Schweizer UNO-Botschafter Thomas Gürber betonte, die Berichte seien alarmierend und Verantwortliche müssten zur Rechenschaft gezogen werden.
4. Sport – Zverev im Halbfinal, Shelton schlägt Alcaraz
Zverev erreicht US-Open-Halbfinal
Alexander Zverev hat bei den US Open souverän das Halbfinal erreicht. Der Deutsche setzte sich gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp mit 6:2, 7:5, 6:1 durch.
Damit steht Zverev in diesem Jahr bei allen vier Grand-Slam-Turnieren mindestens im Halbfinal. In New York trifft er nun auf den Russen Karen Chatschanow.
Shelton schlägt Titelverteidiger Alcaraz
Für die grosse Überraschung sorgte Ben Shelton. Der Amerikaner bezwang Titelverteidiger Carlos Alcaraz in einem spektakulären Viertelfinal nach 4 Stunden und 28 Minuten mit 6:7, 6:1, 6:3, 1:6 und 7:6.
Die Partie endete erst um 3.33 Uhr Ortszeit und war damit die späteste Begegnung in der Geschichte des US Open. Shelton trifft im Halbfinal auf seinen Landsmann Frances Tiafoe.
Gauff kämpft sich ins Halbfinal
Coco Gauff steht ebenfalls im Halbfinal des US Open. Die Amerikanerin musste gegen Mirra Andreeva zunächst den ersten Satz abgeben und wehrte im zweiten Satz sogar zwei Matchbälle ab.
Gauff gewann schliesslich mit 2:6, 7:6 und 6:2 und steht damit zum zweiten Mal in ihrer Karriere in der Vorschlussrunde von New York.
Rybakina dreht ihr Viertelfinal
Auch Elena Rybakina erreichte nach einem Comeback das Halbfinal. Die Kasachin setzte sich nach verlorenem ersten Satz noch gegen Zheng Qinwen durch und gehört damit zu den vier verbliebenen Spielerinnen.
Im Halbfinal wartet nun eine weitere grosse Aufgabe im Kampf um den US-Open-Titel.
US Open: Frauen-Halbfinals stehen an
Am Donnerstag stehen in New York die Frauen-Halbfinals auf dem Programm. Neben Coco Gauff und Elena Rybakina kämpfen zwei weitere Spielerinnen um den Einzug ins Endspiel.
Bei den Männern folgen die Halbfinals am Freitag. Damit geht das Turnier in die entscheidende Phase.






