Wetter: Frühling im Flachland, Wolken im Osten
Der Donnerstagabend verläuft wechselnd bewölkt und grösstenteils trocken. In der Nacht nimmt die Bewölkung zu, besonders in den nordöstlichen Landesteilen fällt stellenweise etwas Niederschlag. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 2300 Metern.
Am Freitag zeigt sich zunächst vielerorts ein stark bewölkter Himmel. Vor allem in der Ostschweiz fällt gebietsweise Regen. Die Schneefallgrenze steigt im Tagesverlauf auf rund 2800 Meter an. Von Westen her lockert die Bewölkung jedoch zunehmend auf und macht verbreitet sonnigem Wetter Platz. Im Osten bleibt die Sonne eher selten zu sehen.
Die Temperaturen erreichen ungewöhnlich milde Werte für Ende Februar:
- Tiefstwerte in den Niederungen: rund 11 Grad
- Höchstwerte: 18 bis 22 Grad
- Nullgradgrenze: Anstieg von 2600 auf etwa 3500 Meter
- In den Bergen mässiger West- bis Nordwestwind
Besonders in höheren Lagen herrschen bereits fast frühsommerliche Verhältnisse.
Verkehr: Feierabend-Rushhour belastet die Hauptachsen
Auf zahlreichen Schweizer Autobahnen kommt es am Donnerstagabend zu stockendem Verkehr:
- A1 Zürich–Bern: Rund um Zürich, Spreitenbach sowie zwischen Wangen an der Aare und Bern dichter Verkehr
- A1 Bern–Genf: Stop-and-Go zwischen Lausanne, Morges und Genf
- A2 Basel–Luzern: Vor Härkingen und Richtung Luzern regelmässige Staus
- A3 Zürich–Westring–Richterswil: Hohe Belastung vor den Stadteinfahrten
- A4 Zug–Schwyz–Zürich: Bremswellen und dichter Kolonnenverkehr Richtung Zürich
Pendlerinnen und Pendler müssen mit längeren Fahrzeiten rechnen.
Rüstungsindustrie: Nach FCAS-Aus formiert sich «Team Gen 6»
Nach dem Ende des deutsch-französischen Kampfjetprojekts FCAS wollen acht deutsche Rüstungsunternehmen die Entwicklung eines neuen europäischen Kampfflugzeugs vorantreiben.
Zum sogenannten «Team Gen 6» gehören unter anderem:
- Airbus Defence
- MTU
- Hensoldt
- MBDA
- Diehl Defence
- Liebherr
- Rohde & Schwarz
- Autoflug
Die Unternehmen fordern rasches Handeln, um Europas militärische Handlungsfähigkeit zu sichern. Gleichzeitig könnte Deutschland zusätzliche F-35-Kampfjets aus den USA beschaffen, um eine mögliche Fähigkeitslücke zu schliessen.
Weltbank warnt: Schwächstes Weltwachstum seit Corona
Die Weltbank senkt ihre Wachstumsprognose für 2026 auf 2,5 Prozent.
Als Hauptgründe gelten:
- Eskalation zwischen den USA und Iran
- steigende Energiepreise
- hohe Inflation
- Störungen wichtiger Handelsrouten
Sollte sich die Krise verschärfen, könnte das globale Wachstum sogar auf lediglich 1,3 Prozent sinken.
Besonders Entwicklungsländer wären betroffen. Laut Weltbank könnte bis Ende 2026 jedes vierte Entwicklungsland ärmer sein als vor Beginn der Corona-Pandemie.
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Ukraine-Krieg: Neue Drohnenangriffe verschärfen die Lage
Der Krieg in der Ukraine dauert inzwischen bereits den 1568. Tag an.
In der Stadt Pawlohrad wurden bei einem russischen Drohnenangriff mindestens zwölf Menschen verletzt. Ein Wohnhaus geriet in Brand.
Gleichzeitig meldete Russland einen ukrainischen Angriff auf eine Raffinerie in der Region Krasnodar.
Der zunehmende Einsatz von Drohnen prägt den Kriegsverlauf immer stärker. Experten sprechen von einer neuen Form moderner Kriegsführung, die weit hinter den eigentlichen Frontlinien wirkt.
Parallel dazu laufen weiterhin diplomatische Gespräche über eine mögliche Annäherung der Ukraine an die Europäische Union.
Nahost: Berichte über direkte Angriffe zwischen USA und Iran
Die Lage im Nahen Osten bleibt höchst angespannt.
Mehrere Medien berichten über gegenseitige Militärschläge zwischen den USA und Iran. Unabhängige Bestätigungen liegen bislang nicht vollständig vor.
Im Raum stehen:
- US-Angriffe auf iranische Kommunikations- und Luftabwehrsysteme
- iranische Gegenschläge gegen US-Stützpunkte
- mögliche Einschränkungen der Schifffahrt in der Strasse von Hormus
Internationale Beobachter warnen vor einer weiteren Eskalation mit globalen wirtschaftlichen Folgen.
Fussball: UEFA setzt Zeichen mit Schiedsrichter-Nomination
Die UEFA hat den somalischen Schiedsrichter Omar Artan für den europäischen Supercup nominiert.
Artan war zuvor die Einreise in die USA verweigert worden, obwohl er als einer der besten Schiedsrichter Afrikas gilt.
Die Ansetzung für das Duell zwischen Paris Saint-Germain und Aston Villa wird als deutliches Signal verstanden:
- Leistung soll wichtiger sein als Herkunft
- internationale Zusammenarbeit stärken
- sportpolitische Barrieren überwinden
Die Entscheidung wird innerhalb der Fussballwelt überwiegend positiv aufgenommen.






