Donnerstag, 07. Mai 2026
Frühlingswetter, Stau auf den Autobahnen und neue internationale Spannungen
Während sich die Schweiz heute vielerorts über freundliches Frühlingswetter freuen konnte, sorgte der Feierabendverkehr auf mehreren Hauptachsen erneut für Geduldsproben. International stehen dagegen soziale Sorgen, geopolitische Konflikte und diplomatische Spannungen im Mittelpunkt.
Wetter: Sonne, milde Temperaturen und lokale Schauer
Der Donnerstag zeigt sich in grossen Teilen der Schweiz freundlich und mild. Besonders im Flachland dominierte heute zeitweise die Sonne. Nur entlang des Juras und in den Voralpen zogen am Abend noch dichtere Wolkenfelder durch. Lokal gingen dort einzelne kurze Schauer nieder.
In der Nacht beruhigt sich die Wetterlage weiter. Vielerorts klart der Himmel auf und es wird frisch. Lokal ist am frühen Morgen sogar schwacher Bodenfrost möglich.
Der Freitag bringt anschliessend erneut recht sonniges Frühlingswetter. Über den Bergen entstehen im Tagesverlauf Quellwolken. Besonders entlang der Voralpen kann es am Nachmittag vereinzelt zu Schauern oder kurzen Gewittern kommen.
Die Temperaturen steigen am Freitag auf angenehme 20 Grad. Die Nullgradgrenze liegt bei rund 2700 Metern.
Verkehr: Feierabendverkehr belastet wichtige Autobahnen
Auf mehreren Schweizer Hauptachsen kam es am Donnerstagabend zu stockendem Verkehr und langen Kolonnen.
Besonders betroffen war die A1 zwischen Zürich und Bern. Rund um Zürich, bei Spreitenbach sowie zwischen Wangen an der Aare und Bern mussten Autofahrer immer wieder mit Stau und zähfliessendem Verkehr rechnen.
Auch Richtung Genf staute sich der Verkehr am Abend stark. Zwischen Lausanne, Morges und Genf bildeten sich immer wieder Stop-and-Go-Abschnitte.
Weitere Belastungsschwerpunkte:
- A2 Basel Richtung Luzern
- A3 Richtung Zürich
- A4 zwischen Zug, Schwyz und Zürich
Grund dafür war vor allem der dichte Feierabendverkehr. Gegen später am Abend entspannte sich die Lage langsam wieder.
Politik & Wirtschaft: Angst vor Altersarmut wächst
Ein neuer Bericht des Pestel-Instituts sorgt in Deutschland für Diskussionen. Demnach könnten in den kommenden zehn Jahren rund fünf Millionen Babyboomer lediglich Mini-Renten von unter 800 Euro erhalten.
Besonders in Grossstädten wie München oder Frankfurt droht vielen älteren Menschen dadurch sogenannte „Wohnarmut“. Hohe Mieten könnten einen grossen Teil der Rente verschlingen.
Die Gewerkschaft IG Bau warnt deshalb vor steigenden Sozialkosten und wachsender Altersarmut. Experten nennen langjährige Niedriglöhne, Teilzeitbeschäftigung und fehlende private Vorsorge als zentrale Ursachen.
Viele Betroffene könnten im Alter dauerhaft auf staatliche Unterstützung angewiesen sein.
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Milliardenhilfe für klimafreundliche Industrie genehmigt
Die Europäische Kommission hat Deutschland grünes Licht für milliardenschwere Staatshilfen gegeben.
Mit insgesamt fünf Milliarden Euro soll die Industrie beim Umstieg auf klimafreundlichere Produktionsweisen unterstützt werden. Profitieren sollen vor allem energieintensive Branchen wie:
- Chemie
- Metall
- Glas
- Papier
- Zement
Der Staat übernimmt dabei vorübergehend Mehrkosten, die Unternehmen durch klimafreundliche Technologien entstehen.
Ziel ist es, die Emissionen innerhalb weniger Jahre massiv zu senken und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu sichern.
Ukraine-Krieg: Neue Angriffe erschüttern Region Sumy
Aus dem Nordosten der Ukraine kommen erneut Berichte über Tote und schwere Schäden.
In der Region Sumy wurden nach Behördenangaben mehrere Menschen getötet, darunter auch zwei Mitarbeiterinnen eines Kindergartens. Zahlreiche Gebäude und Infrastruktur wurden beschädigt.
Die ukrainische Regierung wirft Russland weitere Verstösse gegen vereinbarte Ruhephasen vor. Auch aus anderen Regionen wie Charkiw, Krywyj Rih und Saporischschja werden Schäden gemeldet.
Internationale Beobachter sehen die Chancen auf eine stabile Feuerpause derzeit weiterhin kritisch.
Nahost: Neuer US-Friedensplan erhöht Druck auf Iran
Ein neuer Friedensplan der USA sorgt international für Aufmerksamkeit. Der Entwurf umfasst 14 Punkte und soll eine mögliche Deeskalation zwischen Washington und Teheran ermöglichen.
Zu den Vorschlägen gehören:
- ein mögliches Atom-Moratorium des Iran
- schrittweise Lockerungen von Sanktionen
- Sicherheitsregelungen für die Strasse von Hormus
Iran reagierte zunächst zurückhaltend und bezeichnete Teile des Plans als problematisch. Eine offizielle Stellungnahme aus Teheran wird noch erwartet.
Die Lage bleibt angespannt – insbesondere wegen der strategisch wichtigen Schifffahrtsroute in der Strasse von Hormus.
Sport: Bayern scheitert dramatisch – Kane erneut ohne Titel
Für Harry Kane und den FC Bayern endete der Traum vom Champions-League-Final denkbar bitter.
Nach dem spektakulären 5:4-Sieg von Paris Saint-Germain im Hinspiel reichte Bayern im Rückspiel ein 1:1 nicht mehr zum Weiterkommen. Kane traf zwar spät, doch sein Tor kam zu spät.
Damit bleibt dem englischen Stürmer ein weiterer grosser Titel verwehrt.
Schon mit Tottenham und der englischen Nationalmannschaft scheiterte Kane mehrfach knapp vor dem grossen Triumph. Trotz seiner Weltklasse-Leistungen fehlt dem 32-Jährigen weiterhin der ganz grosse internationale Titel.






