1. Wetter: Regen breitet sich aus – teils schauerartig
In der Nacht auf Freitag breiten sich die Niederschläge in der Schweiz weiter aus. Nach ersten Schauern am Abend ist verbreitet mit teils schauerartigem Regen zu rechnen.
In der Westschweiz setzt der Niederschlag früher ein, später erreicht er auch die Zentral- und Ostschweiz. Die Temperaturen bleiben in den Niederungen relativ mild.
2. Verkehr: Nasse Fahrbahnen und Einschränkungen durch Regen
Mit den aufkommenden Niederschlägen nimmt in der Nacht die Gefahr von nassen und rutschigen Fahrbahnen zu. Auf höher gelegenen Strecken können Sicht und Fahrbedingungen zusätzlich eingeschränkt sein.
Autobahnen & Hauptachsen:
Auf den wichtigen Verkehrsachsen ist nach dem Feierabendverkehr insgesamt mit einer ruhigeren Verkehrslage zu rechnen. Bei stärkerem Regen sind jedoch lokal langsamere Fahrten und längere Bremswege möglich.
Alpenraum:
Auf den Zufahrten zu den Alpenpässen und in höheren Lagen können die Wetterbedingungen rascher wechseln. Autofahrer sollten insbesondere in der Nacht mit eingeschränkter Sicht rechnen.
3. Politik & Wirtschaft – Schweizer Inflation, UBS-Streit und neue Spannungen mit Iran
Schweizer Inflation steigt auf 1 Prozent
Die Schweizer Konsumentenpreise sind im September im Jahresvergleich um 1 Prozent gestiegen. Damit erreichte die Inflation den höchsten Stand seit August 2024. Im August hatte die Teuerung noch bei 0,8 Prozent gelegen.
Als wichtiger Faktor gelten die gestiegenen Energiepreise im Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten. Die Kerninflation, bei der unter anderem Energie und bestimmte saisonale Preise ausgeklammert werden, blieb dagegen deutlich tiefer.
UBS gerät wegen Schweizer Kapitalregeln unter Druck
Die Grossbank UBS sieht sich mit neuer Kritik eines bedeutenden US-Aktionärs konfrontiert. Artisan Partners fordert die UBS auf, wegen der geplanten strengeren Schweizer Kapitalvorschriften einen möglichen Wegzug aus der Schweiz zu prüfen.
Hintergrund sind die geplanten Anforderungen an die Kapitalausstattung der Grossbank. UBS hält dagegen und bekräftigt, dass sie weiterhin ihren Sitz in der Schweiz behalten will.
Schweiz erleichtert Zugang zum Arbeitsmarkt
Der Nationalrat hat eine Gesetzesänderung angenommen, die bestimmten Personen mit Schutzstatus S einen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Auch für in der Schweiz ausgebildete Drittstaatsangehörige sollen die Bedingungen vereinfacht werden.
Die Vorlage wurde mit 128 zu 65 Stimmen angenommen und geht nun an den Ständerat. Für erwerbstätige Personen mit Schutzstatus S soll unter bestimmten Voraussetzungen zudem ein Kantonswechsel erleichtert werden.
SNB warnt vor möglichen Folgen von Stablecoins
Die Schweizerische Nationalbank beschäftigt sich zunehmend mit den Auswirkungen von Stablecoins auf das Finanzsystem. SNB-Direktoriumsmitglied Petra Tschudin warnte, dass grosse Stablecoins ausserhalb des bestehenden zweistufigen Bankensystems die Wirkung der Geldpolitik erschweren könnten.
Gleichzeitig betonte sie, dass die Modernisierung des Zahlungsverkehrs sinnvoll sei. Entscheidend sei eine Regulierung, die mögliche Risiken für die Stabilität des Finanzsystems berücksichtigt.
Iran bereitet sich auf mögliche neue Angriffe vor
Im Konflikt zwischen Iran und den USA bleiben die diplomatischen Aussichten unsicher. Nach Angaben von Reuters bereitet sich Iran gleichzeitig auf eine mögliche stärkere Reaktion vor, sollte es erneut angegriffen werden.
Iranische Stellen verfolgen demnach weiterhin diplomatische Optionen, rechnen aber mit schwierigen Verhandlungen. Die Spannungen haben auch Auswirkungen auf die internationale Energieversorgung und die Ölpreise.
Schweiz unterstützt Bewerbung für Winterspiele 2038
Der Nationalrat hat am Donnerstag eine finanzielle Unterstützung von bis zu 200 Millionen Franken für die Schweizer Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2038 gutgeheissen. Die Vorlage enthält zudem Vorgaben zu Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit.
Die weitere politische Behandlung der Finanzierung ist noch nicht abgeschlossen.
4. Sport – Nations League, Bayern-Frauen und Tennis in Peking
Deutschland trifft auf Serbien
In der Nations League steht Deutschland heute Abend gegen Serbien auf dem Platz. Für die DFB-Auswahl ist es das dritte Spiel unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp.
Nach dem 1:1 zum Auftakt gegen die Niederlande und der 0:1-Niederlage gegen Griechenland steht Deutschland vor der Partie weiterhin ohne Sieg. Serbien hat seine ersten beiden Spiele ebenfalls verloren.
Niederlande gegen Griechenland
Auch die Niederlande spielen heute Abend in der Nations League. Nach dem 1:1 gegen Deutschland und dem 2:1-Sieg gegen Serbien trifft die Mannschaft von Xavi auf Griechenland.
Die Griechen starteten mit einem Sieg gegen Serbien und gewannen anschliessend 1:0 gegen Deutschland.
Dänemark empfängt Portugal
In Gruppe A4 kommt es zum Duell zwischen Dänemark und Portugal. Portugal gewann seine ersten beiden Spiele gegen Wales und Norwegen und geht mit sechs Punkten in die dritte Runde.
Dänemark holte nach der Niederlage gegen Norwegen zuletzt einen 2:0-Sieg gegen Wales.
Kosovo spielt gegen Israel
Auch für Kosovo steht heute ein Nations-League-Spiel an. Die kosovarische Nationalmannschaft gastiert bei Israel.
Kosovo startete mit einem 1:0 gegen Irland, verlor danach aber 1:3 gegen Österreich. Israel wartet nach zwei Niederlagen noch auf die ersten Punkte.
Bayern-Frauen gewinnen in Lissabon
Der FC Bayern München hat in der Frauen-Champions-League bei Benfica Lissabon mit 3:0 gewonnen. Nach einer torlosen ersten Halbzeit traf Klara Bühl in der 74. Minute zur Führung.
Pernille Harder und Franziska Kett legten in der Schlussphase nach. Bayern nimmt damit drei wichtige Punkte aus Lissabon mit.
Zverev startet in Peking
Alexander Zverev beginnt heute sein Turnier beim China Open in Peking. Der US-Open-Champion trifft in seinem Auftaktmatch auf den Briten Cameron Norrie.
Titelverteidiger Jannik Sinner hat seine Teilnahme verletzungsbedingt abgesagt. Dadurch eröffnet sich für die Spieler im Feld auch eine zusätzliche Möglichkeit, Punkte für die Weltrangliste zu sammeln.
Formel 1: Fokus auf Malaysia
In der Formel 1 richtet sich der Blick bereits auf das kommende Rennwochenende. In Malaysia stehen ab Freitag die ersten Trainings auf dem Programm.
Im Mittelpunkt des Titelkampfs stehen weiterhin Kimi Antonelli und George Russell. Gleichzeitig wird auch auf Max Verstappen und Red Bull geachtet, die in dieser Saison bisher noch keinen Grand-Prix-Sieg feiern konnten.






