Wetter: Wechselhaft mit Schnee in höheren Lagen
Der Dienstagabend und die Nacht verlaufen in der Schweiz meist stark bewölkt. Zeitweise fällt etwas Niederschlag, während die Schneefallgrenze von rund 2100 auf etwa 2400 Meter ansteigt.
Am Mittwoch zeigt sich ein wechselhaftes Bild. In den östlichen Voralpen bleibt es zunächst noch zeitweise regnerisch, bevor sich im Flachland und in inneralpinen Regionen aus Westen zunehmend sonnige Abschnitte durchsetzen.
Am Nachmittag entstehen jedoch erneut lokale Schauer, vereinzelt auch Gewitter. Am Alpennordhang bleibt es insgesamt etwas unbeständiger mit wiederholten Niederschlägen.
Die Temperaturen steigen auf rund 20 Grad im Flachland. In den Bergen dreht der Wind auf West bis Nordwest, die Nullgradgrenze liegt bei etwa 2700 Metern. Oberhalb davon sind lokal bis zu 10 cm Neuschnee möglich.
Verkehr: Starker Pendlerverkehr am Abend
Auf den Schweizer Autobahnen sorgt der Feierabendverkehr weiterhin für deutliche Belastungen.
Besonders betroffen sind:
- A1 Zürich – Bern: Stau rund um Zürich, Spreitenbach und zwischen Wangen an der Aare und Bern
- A1 Bern – Genf: dichter Verkehr zwischen Lausanne, Morges und Genf
- A2 Basel – Luzern: stockender Verkehr bei Härkingen und Richtung Luzern
- A3 Zürich – Richterswil: starke Auslastung Richtung Zürich
- A4 Zug – Zürich: regelmässige Bremswellen und Kolonnenverkehr
Die Lage ist typisch für den Tagesrandverkehr, mit Verzögerungen vor allem in den Ballungsräumen.
Wirtschaft & Industrie: Luxuskonzern trennt sich von Marc Jacobs
Der französische Luxuskonzern LVMH verkauft die Modemarke Marc Jacobs nach fast 30 Jahren. Der Kaufpreis soll bei bis zu 850 Millionen Dollar liegen.
Übernehmen sollen WHP Global und die G-III Apparel Group. Während G-III das operative Geschäft führt, übernimmt WHP Global Lizenzierung und Markenrechte.
Marc Jacobs selbst bleibt weiterhin als Kreativchef an Bord.
Der Schritt gilt als Teil einer breiteren Strategie in der Luxusbranche: Konzerne konzentrieren sich zunehmend auf ihre stärksten Marken und geben weniger profitable Labels ab.
Automobilbranche: Stellantis plant günstiges E-Auto in Europa
Der Automobilkonzern Stellantis will ab 2028 einen günstigen Elektro-Kleinwagen in Italien produzieren. Der Preis soll rund 15.000 Euro betragen.
Das Fahrzeug soll die neue EU-Strategie für erschwingliche E-Autos unterstützen und sich an japanischen Kei-Cars orientieren.
Ziel ist es, kompakte und bezahlbare Fahrzeuge für den europäischen Markt zu schaffen. Entwickelt wird das Projekt möglicherweise gemeinsam mit externen Partnern aus Asien.
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Geopolitik: Spannungen zwischen Iran und USA verschärfen sich
Die Lage zwischen den USA und dem Iran bleibt angespannt. Nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump zeigt sich Teheran militärisch vorbereitet.
Der Iran spricht von „neuen Fronten“ im Falle weiterer Eskalation. Gleichzeitig laufen diplomatische Bemühungen mehrerer Staaten, um eine weitere Zuspitzung zu verhindern.
Parallel verschärft sich die Sicherheitslage auch in Europa: In Estland wurde eine Drohne von Nato-Kampfjets abgeschossen. Der Vorfall zeigt die hohe Spannung im baltischen Raum und die direkte Nähe zum Ukraine-Konflikt.
Sicherheit & Nato: Drohnenabschuss über Estland
Über Estland wurde erstmals eine Drohne von Nato-Kampfjets abgeschossen, nachdem sie in den Luftraum des Landes eingedrungen war.
Die Operation wurde als Beweis für die schnelle Reaktionsfähigkeit der Nato gewertet. Estland, Lettland und Litauen verlassen sich seit Jahren auf den Schutz alliierter Luftstreitkräfte.
Die Vorfälle stehen im Zusammenhang mit dem anhaltenden Krieg in der Ukraine und zunehmender elektronischer Kriegsführung in der Region.
Sport: Freiburg schreibt Geschichte – Schweizer Spieler glänzt
Im europäischen Fussball sorgt der SC Freiburg für einen historischen Erfolg. Mit einem 3:1-Sieg gegen Braga erreicht der Klub erstmals einen internationalen Final.
Besonders im Fokus steht der Schweizer Internationale Johan Manzambi, der mit einem sehenswerten Treffer massgeblich zum Erfolg beitrug.
Der Final findet am 20. Mai in Istanbul statt. Ein mögliches Schweizer Duell bleibt jedoch aus, da Nottingham Forest ausgeschieden ist.
Schach: Kurioser Moment im Profisport
Ein ungewöhnliches Bild liefert derzeit ein grosses Schachturnier in Bukarest. Der französische Grossmeister Alireza Firouzja spielte eine Partie trotz Verletzung aus dem Hotelbett.
Der Topspieler hatte sich am Knöchel verletzt, setzte das Turnier aber fort – und sorgte damit für ein seltenes Szenario im Spitzensport.






