Wetter: Schauer, Gewitter und wechselhafte Bedingungen
Der Dienstag präsentiert sich in Nord- und Mittelbünden häufig stark bewölkt. Aus Süden breitet sich Regen aus, während auf der Alpennordseite wechselnde Bewölkung mit teils kräftigen Schauern und Gewittern erwartet wird.
Besonders in Gewitternähe besteht Gefahr durch:
- Sturmböen
- Hagel
- kurzzeitig intensive Niederschläge
Am Abend und in der Nacht beruhigt sich das Wetter vorübergehend. Aus Westen ziehen jedoch weitere Schauer auf.
Die Temperaturen liegen am frühen Morgen bei rund 11 Grad und erreichen am Nachmittag etwa 20 Grad.
Wetter-Ausblick für Mittwoch
Am Mittwoch bleibt das Wetter wechselhaft.
- In den Voralpen und Alpen oft stark bewölkt
- Wiederholt Schauer möglich
- Im Flachland zunehmend trocken
- Teilweise sonnige Abschnitte am Nachmittag
- Mässiger Westwind
- In den Bergen mässiger bis starker West- bis Nordwestwind
- Nullgradgrenze bei rund 2400 Metern
Verkehr: Feierabendverkehr auf den Hauptachsen
Auch am Dienstagabend müssen Pendler auf zahlreichen Schweizer Autobahnen Geduld mitbringen.
A1 Zürich – Bern
Rund um Zürich, bei Spreitenbach sowie zwischen Wangen an der Aare und Bern kommt es regelmässig zu stockendem Verkehr und längeren Verzögerungen.
A1 Bern – Genf
Zwischen Lausanne, Morges und Genf herrscht dichter Verkehr mit häufigem Stop-and-Go Richtung Genf.
A2 Basel – Luzern
Vor Härkingen und Richtung Luzern sorgen zahlreiche Pendler für stockenden Verkehr und Kolonnenbildung.
A3 Zürich – Richterswil
Besonders vor den Stadteinfahrten Richtung Zürich kommt es zu starken Verkehrsbehinderungen.
A4 Zug – Schwyz – Zürich
Bremswellen und dichter Kolonnenverkehr prägen die Strecke Richtung Zürich.
Fazit Verkehr
Auf den wichtigsten Pendlerachsen ist am Abend mit längeren Fahrzeiten und erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Wirtschaft: Bitcoin fällt unter 70’000 Dollar
Der Kryptomarkt steht erneut unter Druck.
Bitcoin ist erstmals seit Anfang April wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 70’000 US-Dollar gefallen. Zeitweise sank der Kurs auf unter 69’700 Dollar und erreichte damit den tiefsten Stand seit mehreren Wochen.
Am Abend notierte die weltweit grösste Kryptowährung bei knapp 68’000 Dollar.
Verkauf von Strategy sorgt für Nervosität
Besonders aufmerksam verfolgten Anleger die jüngste Mitteilung von Michael Saylor und seiner Firma Strategy.
Das Unternehmen verkaufte zwischen dem 26. und 31. Mai insgesamt 32 Bitcoin.
Die Zahlen im Überblick:
- Verkaufte Bitcoin: 32 BTC
- Erlös: rund 2,5 Millionen Dollar
- Gesamtbestand: 843’706 BTC
Obwohl die Menge gemessen am Gesamtbestand gering erscheint, reagierten die Märkte empfindlich.
Psychologischer Effekt belastet den Markt
Analysten sehen den eigentlichen Einfluss weniger in der Verkaufsmenge als vielmehr im Signal.
Strategy galt lange als Symbol einer kompromisslosen Langfriststrategie. Der Verkauf wird deshalb von vielen Investoren als möglicher Stimmungswechsel interpretiert.
Marktbeobachter sprechen von einem Vertrauensschock, obwohl Strategy weiterhin der grösste institutionelle Bitcoin-Besitzer der Welt bleibt.
Iran-Konflikt erhöht die Unsicherheit
Zusätzlich belastet die geopolitische Lage die Finanzmärkte.
Investoren ziehen in unsicheren Zeiten häufig Kapital aus risikoreichen Anlagen ab.
Davon betroffen sind insbesondere:
- Kryptowährungen
- Technologieaktien
- Wachstumswerte
- spekulative Investments
Die Spannungen rund um den Iran-Konflikt verstärken derzeit diese Entwicklung.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Schweizer Uhrenexporte brechen deutlich ein
Die Schweizer Uhrenindustrie verzeichnet im April einen überraschend starken Rückgang.
Die Exporte sanken gegenüber dem Vorjahr um 16,6 Prozent auf 2,13 Milliarden Franken.
Für die ersten vier Monate des Jahres ergibt sich ein Minus von 3,9 Prozent.
USA sorgen für den grössten Rückgang
Besonders stark betroffen ist der wichtigste Absatzmarkt der Branche.
Die Exporte in die Vereinigten Staaten gingen um 56,4 Prozent zurück.
Der Branchenverband FH verweist jedoch auf einen starken Basiseffekt:
- Im Vorjahr wurden Lagerbestände massiv aufgebaut
- Hintergrund waren angekündigte US-Zölle
- Die Nachfrage normalisiert sich nun wieder
Luxusuhren verlieren besonders stark
Vor allem hochpreisige Modelle geraten unter Druck.
Entwicklung nach Preisklassen
- Uhren zwischen 200 und 500 Franken: +7,7 Prozent
- Uhren über 3000 Franken: −19,0 Prozent
- Die meisten übrigen Segmente ebenfalls rückläufig
Die Nachfrage verschiebt sich zunehmend zu günstigeren Modellen.
Positive Signale aus Asien und Frankreich
Trotz der schwierigen Gesamtlage konnten einige Märkte deutlich zulegen:
- Frankreich: +46,3 Prozent
- Singapur: +17,3 Prozent
- China: +17,1 Prozent
- Hongkong: +13,5 Prozent
Demgegenüber stehen Rückgänge in:
- Japan
- Deutschland
- Grossbritannien
- Vereinigte Arabische Emirate
Ukraine-Krieg: Russland startet massive Angriffswelle
Russland hat die Ukraine mit einer der schwersten Angriffswellen der vergangenen Monate überzogen.
Besonders betroffen waren:
- Kiew
- Dnipro
- Charkiw
- Saporischschja
- Poltawa
Nach ukrainischen Angaben kamen mindestens 18 Menschen ums Leben. Mehr als 100 weitere wurden verletzt.
Hunderte Drohnen und Raketen eingesetzt
Die ukrainische Luftwaffe meldete insgesamt 729 eingesetzte Flugkörper:
- 656 Drohnen
- 73 Raketen verschiedener Typen
- darunter ballistische Raketen und Hyperschallraketen
Nach Angaben der Luftabwehr konnten zahlreiche Ziele abgefangen werden. Dennoch kam es zu schweren Schäden an Wohnhäusern und Infrastruktur.
Selenskyj fordert weitere Patriot-Systeme
Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Angriffe als klare Botschaft Moskaus.
Er fordert erneut zusätzliche westliche Luftverteidigung und insbesondere weitere Patriot-Raketen zum Schutz ukrainischer Städte.
Russland erklärte hingegen, ausschliesslich militärische Ziele angegriffen zu haben.
Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist derzeit nicht möglich.
Iran stoppt Gespräche mit den USA
Die Spannungen im Nahen Osten nehmen weiter zu.
Iranische Medien berichten, dass derzeit keine Gespräche mehr zwischen Teheran und Washington stattfinden.
Als Grund wird der anhaltende Krieg im Libanon genannt.
Vertreter der iranischen Führung erklärten, dass Verhandlungen solange ausgesetzt würden, wie die Kämpfe andauern.
US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt hingegen erklärt, die Gespräche würden weiterhin in schnellem Tempo fortgeführt.
Die widersprüchlichen Aussagen verdeutlichen die angespannte Lage in der Region.
Sport: Nati-Schock vor dem WM-Start
Kurz vor dem Abflug ins WM-Trainingslager musste die Schweizer Nationalmannschaft auf Breel Embolo verzichten.
Der Stürmer erhielt kurzfristig keine Freigabe für die Einreise in die USA.
ESTA-Genehmigung erneut in Prüfung
Nach Angaben des Schweizerischen Fussballverbands wurde die elektronische Einreisegenehmigung des Angreifers erneut überprüft.
Die Mannschaft reiste deshalb zunächst ohne ihren Offensivstar nach Kalifornien.
Für Trainer Murat Yakin bedeutet dies zumindest vorübergehend einen Rückschlag.
Embolo zählt zu den Schlüsselspielern
Der 29-Jährige gehört seit Jahren zu den wichtigsten Spielern der Schweizer Auswahl.
Seine Bilanz:
- 86 Länderspiele
- 24 Tore
- zahlreiche Einsätze an grossen Turnieren
Zuletzt überzeugte Embolo beim Testspielsieg gegen Jordanien mit einem Tor und einer Vorlage.
Hoffnung auf schnelle Lösung
Der SFV geht davon aus, dass die Angelegenheit zeitnah geklärt werden kann.
Nach aktuellem Stand könnte Embolo bereits kurzfristig zur Mannschaft nach San Diego nachreisen.
Der Angreifer von Stade Rennes gilt als wichtiger Baustein für die WM-Ambitionen der Schweiz.






