Ultimatum und Eskalation
Die Spannungen zwischen USA und Iran erreichen einen neuen Höhepunkt. US-Präsident Donald Trump drohte erneut mit Angriffen auf iranische Kraftwerke und Brücken, sollte Teheran die Strasse von Hormus nicht öffnen.
«Öffnet die verdammte Strasse, ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen», schrieb Trump auf Truth Social.
Der Iran reagierte scharf: Ali-Akbar Welajati, Berater des obersten Führers, warnte vor Gefahren für den globalen Energiemarkt, besonders für die Meerenge Bab al-Mandab und den Suezkanal.
Laut GMX drohen die erneuten Spannungen einerseits mit weiteren militärischen Eskalationen und treiben gleichzeitig die Ölpreise in die Höhe.
Diplomatische Bemühungen und Waffenstillstand
- USA, Iran und regionale Vermittler versuchen einen 45-tägigen Waffenstillstand auszuhandeln
- Chancen auf eine Vereinbarung innerhalb von 48 Stunden gelten als gering
- Massive US-Angriffe auf zivile Infrastruktur könnten Vergeltungsschläge in Golfstaaten auslösen
Gegenseitige Beschimpfungen
- Iranischer Präsidentenbeamter Mehdi Tabatabaei bezeichnete Trump als „Bastard-Narr“
- Iran plant Mautsystem für die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus
- Internationale Gemeinschaft sei verpflichtet, „grausame Kriegsverbrechen zu verhindern“, warnte die iranische UN-Mission
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Auswirkungen auf Ölpreise
- Rohöl Brent stieg auf über 111 USD pro Barrel
- Über 20 % des weltweiten Ölhandels passieren die Strasse von Hormus
- Seeverkehr liegt seit Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar weitgehend still
Militarische Aktionen
- Iranische Revolutionsgarden: „Strasse von Hormus wird nie wieder in früheren Zustand zurückkehren, insbesondere nicht für USA und Israel“
- Südkorea verstärkt diplomatische Anstrengungen und verlegt Öltanker ins Rote Meer
- Saudi-Arabien kann Öl über Pipelines nach Yanbu transportieren und verschiffen
Opfer der Angriffe
- Teheran: mindestens 17 Tote durch Luftangriffe auf Wohngebiete (nach Angaben von Mehr und Fars)
- Qom: mindestens fünf Tote bei Bombardement
- Israel, Haifa: zwei Tote durch iranische Raketen, zwei weitere vermisst (Times of Israel)
Trump droht bereits länger damit, Irans Infrastruktur zu zerstören, sollte kein Abkommen zustande kommen. Vor rund anderthalb Wochen hatte er noch von produktiven Gesprächen gesprochen, der Ton verschärfte sich jedoch in den letzten Tagen zunehmend.







