Ölgeruch im Wasser – dann folgt der Einsatz
Ein ungewöhnlicher Geruch im Wasser hat in Broc am Mittwochmittag einen Grosseinsatz ausgelöst.
Hydrauliköl war aus einer Anlage eines Wasserkraftwerks ausgetreten und in die Jogne gelangt.
Von dort floss das Öl weiter bis zum Greyerzersee.
Die Behörden sprechen von einer lokalen Umweltbelastung – die Lage ist inzwischen unter Kontrolle.
Wie das Öl in den Fluss gelangte
Nach ersten Erkenntnissen trat eine unbekannte Menge Hydrauliköl aus einer Anlage des Wasserkraftwerks in Broc aus.
Das Öl gelangte direkt in die Jogne und wurde mit der Strömung Richtung Greyerzersee transportiert.
Zeitlicher Ablauf
- Mittwoch, 10.06.2026, ca. 13:30 Uhr: Meldung an die Polizei
- Kurz danach: Sichtbare Ölspuren und Geruch festgestellt
- Anschliessend: Ausbreitung Richtung See
Sofortmassnahmen der Einsatzkräfte
Die Feuerwehr reagierte umgehend.
Einsatzkräfte der Bataillone Süd sowie See-Lac errichteten eine Ölsperre, um die weitere Ausbreitung in den Greyerzersee zu verhindern.
Weitere beteiligte Stellen:
- Amt für Umwelt
- Amt für Wald und Natur
- Kantonspolizei Freiburg
Die Fachstellen überprüften die Lage direkt vor Ort.
Auswirkungen auf die Umwelt
Nach aktuellem Stand wurde das Ökosystem lokal beeinträchtigt.
Positiv bewertet wird jedoch:
- Keine toten Fische bislang festgestellt
- Ausbreitung teilweise gestoppt
- Ölsperre weiterhin aktiv
Die Behörden gehen davon aus, dass die Sperre mindestens bis zum Wochenende bestehen bleibt.
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Keine Gefahr für die Bevölkerung
Laut Behörden besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Dennoch wird die Situation weiterhin eng überwacht, insbesondere im Bereich der Wasserqualität.
Ermittlungen zur Ursache laufen
Die Kantonspolizei Freiburg hat Untersuchungen aufgenommen.
Ziel ist es, die genaue Ursache des Austritts zu klären:
- Technischer Defekt an der Anlage möglich
- Betriebsfehler nicht ausgeschlossen
- genaue Menge des ausgetretenen Öls noch unklar
Schnelles Eingreifen verhindert grössere Schäden
Der Vorfall zeigt, wie schnell sich Umweltverschmutzungen in Gewässersystemen ausbreiten können.
Dank des raschen Einsatzes der Feuerwehr konnte eine grössere Verschmutzung des Greyerzersees offenbar verhindert werden.
Die Ermittlungen dauern an.






