Bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen ist am Montag, 7. September 2026, auf der Autobahn A4 bei Hünenberg ZG eine 25-jährige Frau erheblich verletzt worden. Ihr Auto wurde nach der Kollision unter dem Lastwagen eingeklemmt. Die A4 in Richtung Zürich musste für rund sechs Stunden gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
Der Unfall ereignete sich kurz nach 16.00 Uhr auf der A4 zwischen der Verzweigung Rütihof und Cham. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah ein 46-jähriger Lastwagenchauffeur beim Wechseln des Fahrstreifens einen Personenwagen und kollidierte mit diesem.
Lastwagen kippt auf Personenwagen
Durch die Kollision gerieten beide Fahrzeuge ins Schleudern und drehten sich um die eigene Achse. Anschliessend kippte der Lastwagen auf den Personenwagen und kam quer über sämtliche Fahrstreifen zum Stillstand.
Die 25-jährige Autolenkerin wurde dabei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) stabilisierten zunächst die Unfallstelle und sicherten die Fahrzeuge.
Für die Bergung musste zuerst die Ladung des Lastwagens mit einem Kran entfernt werden. Anschliessend wurde der Lastwagen angehoben, sodass die eingeklemmte Frau aus ihrem Fahrzeug geborgen werden konnte.

Frau mit Rettungshelikopter ins Spital geflogen
Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug wurde die 25-Jährige mit erheblichen Verletzungen durch einen Rettungshelikopter der Alpine Air Ambulance in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Der 46-jährige Lastwagenchauffeur konnte sein Fahrzeug selbstständig verlassen. Er wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug mit leichten Verletzungen in ein Spital gebracht.
Die genaue Unfallursache ist noch nicht geklärt. Die weiteren Ermittlungen erfolgen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug.
A4 Richtung Zürich rund sechs Stunden gesperrt
Für die Rettungsarbeiten, die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die A4 ab der Verzweigung Rütihof in Fahrtrichtung Zürich während rund sechs Stunden vollständig gesperrt werden.
Zusätzlich mussten Fahrbahnen instand gestellt werden. Angehörige umliegender Feuerwehren sperrten sämtliche Autobahnauffahrten im betroffenen Bereich und leiteten den Verkehr um.
Die Sperrung führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in der Region. Die Unfallfahrzeuge wurden für die weiteren Untersuchungen sichergestellt.

Umfangreicher Einsatz auf der Autobahn
Die Spurensicherung erfolgte durch den Kriminaltechnischen Dienst sowie Spezialisten der Verkehrspolizei der Zuger Polizei. Auch Drohnenpiloten der Zuger Polizei waren für die Unfallaufnahme im Einsatz.
Insgesamt standen zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Dazu gehörten Mitarbeitende der Rettungsdienste Zug und Küssnacht, der Alpine Air Ambulance, eines privaten Abschleppunternehmens und der Nationalstrassenbetriebsgesellschaft zentras.
Zudem waren Angehörige verschiedener umliegender Feuerwehren, 29 Angehörige der Stützpunktfeuerwehr Zug sowie weitere Einsatzkräfte der Zuger Polizei beteiligt.






