Ein drastischer Schritt erschüttert die Techbranche: HP setzt erneut den Rotstift an.
Noch mehr Stellen sollen gestrichen werden – und das im Namen der künstlichen Intelligenz.
Die Massnahme betrifft Tausende Beschäftigte weltweit und zeigt, wie tiefgreifend die Automatisierung die Branche verändert.
Der US-Computerhersteller HP plant den Abbau von 4.000 bis 6.000 Stellen bis Ende 2028, wie das Unternehmen am Dienstag bestätigte. Das entspricht rund 10 Prozent der gesamten Belegschaft und ist Teil einer umfassenden Transformation hin zu KI-gestützten Prozessen.
Laut rsi.ch verfolgt HP damit klar ein Ziel: Produktivität steigern, Kosten senken und Abläufe automatisieren.
Einsparziele & KI-Strategie
CEO Enrique Lores erklärte, dass die Massnahme über drei Jahre hinweg Einsparungen von rund 1 Milliarde US-Dollar bringen soll. Der Fokus liege auf:
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verstärktem Einsatz von künstlicher Intelligenz
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Automatisierung interner Workflows
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Optimierung von Produktentwicklung und Support
Betroffene Abteilungen
Von den Stellenstreichungen betroffen sind insbesondere:
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Produktentwicklung
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Verwaltung
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Kundendienst
Erst Anfang des Jahres hatte HP angekündigt, zusätzlich bis zu 2.000 Stellen im Rahmen eines vorherigen Sparprogramms abzubauen.
Margendruck durch Chippreise
Lores warnte zudem vor dem zunehmenden Druck durch steigende Speicherchip-Preise.
Die Auswirkungen würden ab der zweiten Jahreshälfte 2026 spürbar.
Um gegenzusteuern, plant HP:
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günstigere Lieferanten zu prüfen
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Preissteigerungen im Produktportfolio










