Ein Unfall, der eine ganze Passstrecke lahmlegt
Am Sonntagmittag kommt es auf der A8 beim Brünigpass zu einem schweren Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen.
Zwei Autos und zwei Motorräder werden in eine Kettenreaktion verwickelt. Die Folge: Verletzte, gesperrte Strassen und ein stundenlanger Stillstand zwischen Gnoll und Brienzwiler.
Die Polizei spricht von einem komplexen Unfallhergang, der noch untersucht wird.
Wie es zum Crash kam
Kurz nach 12.55 Uhr meldet sich die Kantonspolizei Bern mit ersten Informationen.
Eine Autofahrerin ist von Gnoll in Richtung Brienzwiler unterwegs, als sie im Bereich der Lehnenbrücke aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn gerät.
Beim Zurücklenken auf ihre Spur kommt es zur ersten Kollision:
Erste Kettenreaktion
- Das Auto kollidiert mit einem vorausfahrenden Motorrad
- Der Motorradfahrer prallt in die Felswand
- Er stürzt und bleibt auf der Gegenfahrbahn liegen
Wenig später eskaliert die Situation weiter.
Weitere Zusammenstösse
- Das Motorrad wird von einem entgegenkommenden Auto erfasst
- Ein weiteres Motorrad wird am Hinterrad touchiert
- Auch dieser Lenker stürzt in der Folge
Zwei Motorradfahrer leicht verletzt
Trotz der dramatischen Unfallfolge kommt es nach ersten Erkenntnissen zu vergleichsweise leichten Verletzungen.
Die beiden Motorradlenker werden vor Ort durch ein Ambulanzteam untersucht und versorgt. Weitere Hospitalisationen werden nicht bestätigt.
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Vollsperrung über mehrere Stunden
Die Unfallstelle führt zu massiven Verkehrsbehinderungen auf einer wichtigen Transitachse.
Auswirkungen auf den Verkehr
- A8 zwischen Gnoll und Brienzwiler komplett gesperrt
- Dauer der Sperrung: rund 4 Stunden
- Umleitung via Meiringen signalisiert
- Lange Rückstaus in beiden Richtungen
Einsatzkräfte vor Ort
Für die Bergung und Sicherung stehen mehrere Organisationen im Einsatz:
- Kantonspolizei Bern
- Feuerwehr Brienz
- Abschleppdienste
- Rettungsdienst / Ambulanzteam
Die Unfallstelle wird aufwendig gereinigt und für den Verkehr wieder freigegeben, nachdem alle Fahrzeuge geborgen sind.
Ermittlungen laufen
Die genaue Ursache des Unfalls ist noch unklar.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen, insbesondere zur Frage, warum die Autofahrerin auf die Gegenfahrbahn geraten ist.






