Der Gang zur Tankstelle wird für viele Schweizerinnen und Schweizer zunehmend zum Frustmoment.
Hohe Benzinpreise belasten laut einer neuen Studie immer mehr Haushalte – und verändern bereits heute das Verhalten auf den Strassen.
Viele fahren seltener Auto. Andere steigen auf Bus, Zug oder das Velo um.
Immer mehr Menschen verzichten aufs Auto
Die steigenden Treibstoffpreise machen sich laut der neuen Studie von Marketagent Schweiz deutlich bemerkbar.
Besonders Haushalte mit tieferem Einkommen geraten zunehmend unter Druck.
Fast zwei Drittel der Bevölkerung empfinden die höheren Kosten laut Umfrage als mindestens mittelstarke finanzielle Belastung.
Bei Personen mit niedrigerem Einkommen spricht sogar rund jede vierte Person von einer starken Belastung.
Der Iran-Krieg wirkt bis in den Schweizer Alltag
Die Preisentwicklung an den Tankstellen wird laut der Studie auch mit den geopolitischen Spannungen rund um den Iran-Krieg in Verbindung gebracht.
Viele Befragte rechnen deshalb nicht mit einer schnellen Entspannung.
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Viele erwarten dauerhaft hohe Preise
- 40 Prozent glauben, dass die Preise mindestens sieben Monate hoch bleiben
- 8 Prozent rechnen sogar langfristig mit dauerhaft hohen Spritkosten
Das sorgt bei vielen für Unsicherheit.
ÖV, Velo und Fusswege werden beliebter
Die höheren Preise verändern bereits konkret das Mobilitätsverhalten.
Laut Studie nutzen:
- 40 Prozent ihr Auto oder Motorrad seltener
- jede neunte Person das Fahrzeug sogar deutlich weniger
Besonders gefragt sind Alternativen.
Worauf Schweizer jetzt umsteigen
- 42 Prozent nutzen häufiger den öffentlichen Verkehr
- 35 Prozent gehen öfter zu Fuss
- knapp ein Viertel fährt häufiger Velo oder Roller
- mehr als ein Viertel vermeidet unnötige Autofahrten bewusst






