Locarno erlebt einen der heissesten Tage des Sommers
Die Hitzewelle hält die Schweiz weiter fest im Griff. In Locarno wurden am 5. Juli Temperaturen von 34 Grad gemessen – ein aussergewöhnlich heisser Sommertag, der die Belastung für Mensch und Natur deutlich erhöht.
Besonders problematisch ist, dass die Temperaturen auch in der Nacht kaum noch sinken. Solche sogenannten Tropennächte erschweren die Erholung des Körpers und können vor allem für ältere Menschen, Kleinkinder und Personen mit Vorerkrankungen zur Belastung werden.
Warum heisse Nächte so gefährlich sind
Steigen die Temperaturen auch nachts kaum unter 20 Grad, kann sich der Körper schlechter regenerieren. Die Folgen können sein:
- Schlafstörungen und Erschöpfung
- Kreislaufprobleme
- Höheres Risiko für Dehydrierung
- Zusätzliche Belastung für Herz und Kreislauf
Besonders in dicht bebauten Städten speichern Asphalt und Gebäude die Wärme und geben sie nachts nur langsam wieder ab.
So schützen Sie sich vor der Hitze
Gesundheitsexperten empfehlen während einer Hitzewelle:
- Ausreichend Wasser trinken – auch ohne Durstgefühl.
- Körperliche Anstrengungen möglichst auf die Morgen- oder Abendstunden verlegen.
- Direkte Sonneneinstrahlung in der Mittagszeit meiden.
- Wohnräume morgens und nachts lüften sowie tagsüber abdunkeln.
- Auf ältere Angehörige und Nachbarn besonders achten.
Bleibt die Hitze?
Meteorologen rechnen damit, dass die sommerlichen Temperaturen in vielen Regionen der Schweiz vorerst anhalten. Lokal sind weiterhin Höchstwerte über 30 Grad möglich.
Ob neue Temperaturrekorde erreicht werden, hängt von der weiteren Wetterentwicklung in den kommenden Tagen ab.






