Polizei schlägt Alarm: Hitze wird zur Gefahr
Die aktuellen Temperaturen sorgen nicht nur für volle Badis und Bergwege.
Aus Sicht der Polizei bringt die Hitzewelle zahlreiche Risiken mit sich – für Menschen, Tiere und die Natur. Die Behörden appellieren deshalb an die Bevölkerung, besonders vorsichtig zu sein.
Hund im Auto: Lebensgefahr in wenigen Minuten
Wie schnell eine gefährliche Situation entstehen kann, zeigte ein Einsatz der Kantonspolizei St.Gallen am Montag in Wil.
Dort war ein Hund alleine in einem geschlossenen Fahrzeug zurückgelassen worden.
Bei hohen Aussentemperaturen kann sich ein Auto innert kurzer Zeit auf weit über 50 Grad aufheizen.
Wichtig zu wissen:
- Ein leicht geöffnetes Fenster genügt nicht
- Schattenplätze bieten nur kurzfristigen Schutz
- Hunde und Kinder dürfen niemals im Auto zurückgelassen werden
Bereits nach wenigen Minuten droht ein lebensgefährlicher Hitzschlag.
Brandgefahr in Gärten steigt deutlich
Die anhaltende Trockenheit erhöht auch das Risiko von Bränden.
In den vergangenen Wochen musste die Polizei mehrfach ausrücken, nachdem Hecken Feuer gefangen hatten.
Häufige Ursache: Unkraut wurde mit einem Gasbrenner entfernt.
Die Polizei empfiehlt:
- Kein Abbrennen von Unkraut nahe Hecken
- Vorsicht bei Feuerschalen und Grills
- Heisse Asche niemals auf trockenem Boden entsorgen
- Abstand zu Sträuchern und Grasflächen einhalten
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Abkühlung im Wasser birgt Risiken
Viele Menschen suchen derzeit Erfrischung in Flüssen und Seen.
Doch gerade an heissen Tagen kommt es immer wieder zu Badeunfällen und Zwischenfällen auf dem Wasser.
Häufige Gefahren:
- starke Strömungen
- kalte Wassertemperaturen
- Selbstüberschätzung
- mangelnde Schwimmkenntnisse
Die Polizei empfiehlt, Gewässer niemals zu unterschätzen.
Auch in den Bergen ist Vorsicht gefragt
Viele Wandernde suchen bei hohen Temperaturen kühlere Regionen in den Bergen auf.
Doch auch in höheren Lagen bleibt es derzeit ungewöhnlich warm.
Wer eine Wanderung oder Velotour plant, sollte:
- ausreichend Wasser mitnehmen
- die Route realistisch planen
- Pausen einlegen
- den eigenen Gesundheitszustand richtig einschätzen
Besonders ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sollten zusätzliche Vorsicht walten lassen.
Polizei appelliert an die Bevölkerung
Die Kantonspolizei St.Gallen ruft zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den aktuellen Wetterbedingungen auf.
Besonnenes Verhalten könne helfen, Unfälle, Brände und gesundheitliche Notfälle zu verhindern.






