Die Menschheit ist der Antwort auf eines der grössten Rätsel des Universums ein Stück nähergekommen.
Erstmals wurde Antimaterie erfolgreich auf einem Lastwagen transportiert – ein Schritt, den Physiker seit Jahren vorbereiteten.
Einzigartiger Transport am Cern
Physiker Stefan Ulmer und sein Team vom europäischen Kernforschungszentrum CERN feierten einen historischen Moment:
- Zwei Testrunden auf dem Cern-Gelände
- 92 Antiprotonen sicher in einer Penning-Falle transportiert
- Überwachung in Echtzeit via Mobilgerät
Laut gmx.ch gelang der Transport ohne Zwischenfälle – ein Meilenstein für Präzisionsmessungen.
Warum das wichtig ist
Ziel des Experiments ist es, eines der grössten Rätsel der Physik zu lösen:
- Warum überwiegt Materie das Universum, obwohl beim Urknall Materie und Antimaterie gleich entstanden?
- Künftig sollen grössere Mengen zu Laboren in Düsseldorf, Hannover und Heidelberg gebracht werden, um bis zu 1.000-mal präzisere Messungen durchzuführen.
Die Forschung könnte neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums liefern.
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Antimaterie: Teuer und gefährlich
Antimaterie ist das teuerste Material der Welt:
- Ein Gramm Antiprotonen würde mehrere Billiarden US-Dollar kosten
- Bei Kontakt mit Materie zerstrahlen die Teilchen sofort in Lichtblitzen
Hollywood-Phantasien wie Antimaterie-Bomben sind reine Fiktion – für ein reales Szenario wären Milliarden Jahre Produktion nötig.
Ein Schreckmoment auf dem Cern-Gelände
Der Transport war riskant:
- Schlaglöcher oder Zusammenstösse hätten die Antiprotonen zerstören können
- Container besteht aus supraleitendem Magneten und Penning-Falle
- Temperatur: minus 268 Grad Celsius, winziger Zylinder nur wenige Zentimeter lang
Doch der Lkw zog ohne Zwischenfälle zwei Runden – dann kam die erlösende Nachricht: „Alles noch da.“
Feiern nach sechs Jahren Arbeit
Die erfolgreiche Mission wurde mit einem kleinen Fest begossen:
- Dutzende Spezialist:innen anwesend
- Sekt zur Feier der Präzision und Sicherheit
- Stefan Ulmer: „Wir haben sechs Jahre auf diesen Tag hingearbeitet. Jetzt ist die Welt eine andere – zumindest meine.“







