Zwei Liga-Niederlagen in Folge – das gab es bei Real Madrid seit Jahren nicht mehr.
Ausgerechnet gegen den Aussenseiter FC Getafe setzt es eine historische Heim-Pleite.
Und plötzlich steht auch Antonio Rüdiger im Mittelpunkt einer hitzigen Debatte.
0:1 gegen Getafe – ein Rückschlag mit Seltenheitswert
Real Madrid verliert 0:1 gegen FC Getafe – und kassiert damit die zweite Liga-Niederlage in Serie.
Schon neun Tage zuvor unterlagen die Königlichen bei CA Osasuna mit 1:2.
Historische Dimension
Zwei Liga-Niederlagen in Folge – zuletzt 2020 passiert
Erste Heimniederlage gegen Getafe seit 18 Jahren
16 Heimsiege in Serie zuvor gegen denselben Gegner
Zwölf Spieltage vor Schluss liegt Real nun vier Punkte hinter Tabellenführer FC Barcelona.
Satriano schockt das Bernabéu
Der entscheidende Treffer fiel in der 39. Minute:
Martin Satriano traf mit einem Traum-Schuss von der Strafraumgrenze.
Real dominierte die Partie mit bis zu 80 Prozent Ballbesitz. Doch Dominanz allein reicht nicht.
Immer wieder Soria
David Soria hielt überragend:
Parierte gegen Vinícius Júnior per Fuss
Stand mehrfach goldrichtig bei Abschlüssen aus kurzer Distanz
Hielt den knappen Vorsprung bis zum Schluss
Auch Antonio Rüdiger setzte in der 77. Minute einen Kopfball knapp daneben.
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Rüdiger-Szene sorgt für Diskussionen
In der 27. Minute wurde es brenzlig:
Rüdiger traf Diego Rico im Zweikampf mit dem Knie im Gesicht.
Schiedsrichter Alejandro Muniz Ruiz liess weiterspielen.
Auch der VAR griff nicht ein.
Die Frage steht im Raum:
Hätte der DFB-Verteidiger vom Platz fliegen müssen?
Spanische Presse spricht von Desaster
Die Medien reagierten gnadenlos.
Laut gmx.ch schrieb die spanische Sportzeitung Marca vom „nächsten Desaster“ und einer „beispiellosen Niederlage“.
Auch AS wurde deutlich:
„Dieses Madrid ist zu nichts mehr fähig. Das Ende des Arbeloa-Effekts!“
Trainer Álvaro Arbeloa versuchte dagegen zu beschwichtigen:
„Hier gibt niemand auf. Vier Punkte Rückstand können wir aufholen.“
Titelrennen wieder offen – oder schon entschieden?
Vier Punkte Rückstand klingen machbar.
Doch die Formkurve zeigt nach unten.
Ohne den verletzten Kylian Mbappé fehlt die Durchschlagskraft.
Und plötzlich wirkt Real verwundbar.










