Die Wohnungssuche in der Schweiz wird immer schwieriger. Selbst gut verdienende Haushalte können sich in Städten wie Zürich oder Genf kaum noch Eigentum leisten. Doch ausserhalb der grossen Zentren gibt es weiterhin Chancen.
Ein Beispiel aus der Lenzerheide zeigt die Entwicklung: Ein Restaurantmitarbeiter musste nach Chur umziehen, weil er sich die Wohnung im Bündner Tourismusort nicht mehr leisten konnte. Er ist damit kein Einzelfall.
Wohnen wird für viele Haushalte zur Herausforderung
Eine Analyse des Immobilienmarktes zeigt: Nicht nur Menschen mit tiefen Einkommen haben Probleme, bezahlbaren Wohnraum zu finden.
Auch Haushalte mit:
- gutem Einkommen
- mehreren hunderttausend Franken Eigenkapital
- stabiler finanzieller Situation
stossen in vielen Regionen an Grenzen.
Besonders schwierig ist die Lage in:
- Zürich
- Genf
- Basel
- Bern
- Lausanne
- Luzern
In diesen Regionen gibt es noch Chancen
Wer nicht direkt in den grossen Städten wohnen muss, findet deutlich bessere Möglichkeiten.
Bessere Voraussetzungen bieten viele Gemeinden:
- in der Ostschweiz
- im Mittelland
- im Aargau
- in Teilen der Romandie
- ausserhalb der bekannten Tourismusorte
Dort kann der Kauf einer Wohnung teilweise sogar günstiger sein als die Miete.
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Auch gute Einkommen reichen oft nicht mehr
Ein Haushalt mit rund 180’000 Franken Jahreseinkommen und 400’000 Franken Eigenmitteln kann sich in mehreren Schweizer Städten trotzdem kein neues Eigenheim leisten.
Auch Personen mit überdurchschnittlichem Einkommen müssen immer häufiger Kompromisse machen:
- längere Pendelwege
- kleinere Wohnungen
- Umzug in kleinere Gemeinden
Städte verlieren für viele an Attraktivität
Die hohen Preise verändern den Schweizer Wohnmarkt.
Viele Menschen ziehen deshalb ins Umland, wo:
- Wohnungen günstiger sind,
- mehr Platz vorhanden ist,
- Eigentum realistischer wird.
Gemeinden mit guter Zugverbindung profitieren besonders, weil Pendeln weiterhin möglich bleibt.
Warum die Preise hoch bleiben
Mehrere Faktoren treiben den Markt:
- steigende Nachfrage durch Bevölkerungswachstum
- wenig neuer Wohnraum
- attraktive Zinsen
- begrenztes Angebot in beliebten Regionen
Viele Schweizerinnen und Schweizer dürften deshalb weiterhin Mieter bleiben.






