Der Traum von den eigenen vier Wänden wird in vielen Schweizer Städten immer schwieriger. Neue Daten zeigen jedoch, dass es ausserhalb der Zentren noch attraktive Alternativen gibt.
Hohe Immobilienpreise und steigende Mieten setzen viele Haushalte unter Druck. Selbst Gutverdienende können sich in Städten wie Zürich oder Genf oft weder eine Eigentumswohnung noch eine passende Mietwohnung leisten.
Eine Analyse des Immobilienberatungsunternehmens IAZI zeigt jedoch: Wer flexibel ist, findet in vielen Regionen der Schweiz weiterhin bezahlbaren Wohnraum.
Eigentum in den Städten oft unerreichbar
Laut der Auswertung können sich Haushalte mit 180’000 Franken Jahreseinkommen und 400’000 Franken Eigenmitteln in den Städten Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern und Zürich kein neues Wohneigentum leisten.
Auch in beliebten Ferienregionen wie dem Engadin sind Immobilien für viele kaum noch erschwinglich.
Bereits bei einem Einkommen von 120’000 Franken und 400’000 Franken Eigenkapital wird es in Zürich und Genf schwierig, überhaupt eine 3,5-Zimmer-Wohnung zu kaufen oder zu mieten.
Ausserhalb der Zentren sieht es besser aus
Deutlich entspannter ist die Lage in vielen Gemeinden:
- Ostschweiz
- Mittelland
- Romandie
Dort kann der Kauf einer Eigentumswohnung teilweise 15 bis 20 Prozent günstiger sein als eine vergleichbare Mietwohnung.
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Diese Orte bieten noch Chancen
Für Doppelverdiener, Familien und Singles nennt die Analyse verschiedene Gemeinden mit besseren Möglichkeiten:
- Lengnau (AG): Eigentum rund 5 Prozent günstiger als Miete.
- Wohlen (AG): Kauf einer Wohnung für Pendler nach Zürich weiterhin möglich.
- Niederweningen (ZH): Alternative für Berufstätige im Grossraum Zürich.
- Neuhausen am Rheinfall (SH): Eigentum günstiger als Mieten und gute Anbindung nach Zürich und Winterthur.
Warum viele dennoch Mieter bleiben
Trotz einzelner Chancen bleibt der Schweizer Immobilienmarkt angespannt.
Nach Einschätzung von Immobilienexperte Donato Scognamiglio werden 60 bis 70 Prozent der Schweizer Bevölkerung auch künftig zur Miete wohnen.
Gründe dafür sind:
- hohe Immobilienpreise
- fehlendes Eigenkapital
- anhaltendes Bevölkerungswachstum
- geringe Bautätigkeit






