Wenn es früher dunkel wird, kommen die Einbrecher
Mit dem Einbruch der Dunkelheit steigt auch die Gefahr von Einbrüchen – besonders in den Herbst- und Wintermonaten.
Die Polizei ruft daher zur erhöhten Wachsamkeit auf und informiert am 11. Tag des Einbruchschutzes über einfache, aber wirksame Massnahmen.
Am Donnerstag, 6. November 2025, beteiligen sich die Polizeibehörden der Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Tessin, Wallis und Waadt gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) an dieser Aktion.
Mehr Einbrüche in der Schweiz
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:
Im Jahr 2024 registrierten die Behörden 46’070 Einbrüche, gegenüber 41’429 im Jahr 2023 – ein Anstieg um 11,2 %.
Vor allem zwischen September und März nehmen sogenannte Dämmerungseinbrüche stark zu.
Einbrecher erkennen in dieser Zeit leicht, wenn Wohnungen unbewohnt wirken – etwa durch fehlendes Licht oder übervolle Briefkästen.
Diese Tipps machen dein Zuhause sicherer
Die Polizei erinnert daran, dass sich das Risiko eines Einbruchs mit wenigen einfachen Massnahmen deutlich reduzieren lässt:
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Wertsachen nicht offen liegen lassen
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Anwesenheit vortäuschen (z. B. durch Zeitschaltuhren)
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Türen und Fenster konsequent abschliessen
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Keine Schlüssel im Aussenbereich verstecken
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Nachbarn informieren und Briefkasten leeren lassen
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Keine Ferienabwesenheit in sozialen Medien posten
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Bei Verdacht oder Einbruch: sofort 117 anrufen
Im Kanton Wallis bietet die Kantonspolizei kostenlose Sicherheitsberatungen an:
027 606 58 50 – hier kannst du einen Termin vereinbaren.
Prävention statt Panik
Die Aktion „Herbstzeit ist Einbruchzeit“ zeigt: Prävention wirkt.
Wer sein Zuhause aktiv schützt, senkt die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs drastisch.
Auch Nachbarschaftsengagement spielt eine zentrale Rolle – ein wachsamer Blick kann oft Schlimmeres verhindern.










