Die Skilanglauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler hat ihre Kritik an der Premiere des 50-Kilometer-Rennens für Frauen geäussert.
Die 29-Jährige bezeichnet die Distanz als unpassend und fordert eine erneute Überprüfung der Entscheidung des Weltverbands.
Kritik an Gleichmacherei
Laut gmx.ch sagte Hennig Dotzler:
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„Ich bin definitiv dagegen, dass Frauen 50 Kilometer laufen. Das ist Gleichmacherei und nicht Gleichberechtigung.“
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Frauen hätten eine andere Biologie und andere Stärken. Streckenanpassungen bedeuteten daher nicht automatisch Gleichberechtigung.
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Sie regte an, die Entscheidung nochmals zu hinterfragen, räumt aber ein, dass die Chancen gering sind:
„Auf unsere Nachfrage hin gibt es daran nichts mehr zu rütteln.“
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Letztes Rennen ihrer Karriere
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Das 50-Kilometer-Rennen am Sonntag in Val di Fiemme wird Hennig Dotzlers letztes olympisches Rennen sein.
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Sie plant die Versorgung während des Rennens genau, unter anderem mit einem besonderen Getränk kurz vor Schluss:
„Wenn es auf die letzte Runde geht, bekommt man meistens Cola, um nochmal richtig schnelle Energie zu haben.“
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Die Veranstaltung startet um 10.00 Uhr und wird im ZDF und bei Eurosport übertragen.
Hintergrund
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Der Weltverband FIS hatte zur Saison 2024/25 die Distanzen für Männer und Frauen angeglichen.
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Bis dahin liefen Frauen bei grossen Meisterschaften maximal 30 Kilometer.
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Hennig Dotzler sieht diese Angleichung kritisch, da sie nicht auf die körperlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen eingehe.






