Eine nächtliche Fahrt auf der Autobahn endet abrupt in einer Wiese – und mit einer Festnahme durch einen Polizeihund.
Im Kanton Aargau ist ein 19-jähriger Mann nach einem mutmasslichen Autodiebstahl und einer Flucht vor der Polizei festgenommen worden.
Der Einsatz entwickelte sich innerhalb weniger Minuten zu einer koordinierten Fahndung mit mehreren Patrouillen und einem Diensthund
Einbruch in Garagenbetrieb als Ausgangspunkt
Der Vorfall begann in der Nacht auf Dienstag, 5. Mai 2026, in Hendschiken.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde dort in einen Garagenbetrieb eingebrochen.
Dabei entwendete der mutmassliche Täter einen schwarzen Alfa Romeo Stelvio.
Auffällige Fahrt auf der A1
Kurz nach 1.45 Uhr fiel ein Verkehrsteilnehmer zwischen Hendschiken und Lenzburg das Fahrzeug auf.
Auffällig waren:
- fehlende Kontrollschilder
- unsichere Fahrweise
Der Beobachter alarmierte umgehend die Polizei.
Flucht über die Autobahn
Eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau lokalisierte das Fahrzeug wenig später auf der A1 in Richtung Bern.
Als die Polizei das Auto anhalten wollte, missachtete der Lenker das Haltezeichen und flüchtete.
Die Verfolgung begann unmittelbar mit Blaulicht.
Nach wenigen hundert Metern verlor der Fahrer jedoch die Kontrolle:
- Verlassen der Fahrbahn
- Durchbrechen eines Wildschutzzauns
- Fahrt in eine angrenzende Wiese
Dort stellte er den Wagen ab und setzte seine Flucht zu Fuss fort.
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Diensthund «Phox» stellt den Flüchtigen
Die Polizei reagierte schnell und setzte zusätzliche Kräfte ein.
Auch ein Hundeführer mit Diensthund «Phox» wurde aufgeboten.
Die Festnahme erfolgte widerstandslos.
Gestohlenes Fahrzeug identifiziert
Schnell wurde klar, dass der verwendete Wagen zuvor entwendet worden war.
Der Alfa Romeo Stelvio stammt aus dem Einbruch in Hendschiken.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Tatverdächtige gezielt in die Schweiz eingereist ist, um Fahrzeuge zu stehlen.
Ob weitere Personen beteiligt waren, ist derzeit noch unklar.
Ermittlungen der Kantonspolizei laufen
Die Kantonspolizei Aargau hat gegen den 19-jährigen Franzosen ohne Wohnsitz in der Schweiz ein Verfahren eröffnet.
Der genaue Ablauf sowie mögliche Hintergründe werden derzeit untersucht.







