Ein lauter Knall, ein aufgebrochenes Fenster – und nur Minuten später läuft in Hausen eine Grossfahndung an.
Dank der schnellen Reaktion einer Bewohnerin konnte die Polizei einen mutmasslichen Einbrecher stoppen.
Doch zwei weitere Täter sind noch auf der Flucht.
Was am frühen Abend in Hausen passiert ist
Am Mittwoch, 26. November 2025, kurz vor 18.30 Uhr, hörte die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in Hausen einen Knall im Erdgeschoss.
Als sie nachschaute, stellte sie fest:
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ein aufgebrochenes Wohnzimmerfenster
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mehrere dunkel gekleidete Personen, die zu Fuss flüchteten
Die Frau alarmierte umgehend die Polizei – ein entscheidender Schritt.
Grossfahndung mit Verkehrskontrollen
Die Einsatzzentrale reagierte sofort und leitete eine grossflächige Fahndung ein.
Im Einsatz standen:
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mehrere Patrouillen der Regionalpolizeien Brugg und Lenzburg
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Stadtpolizei Baden
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Kantonspolizei Aargau
Entlang der Ausfallachsen wurden gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Verdächtiges Auto flüchtet – Täter wenig später gefasst
Kurz darauf näherte sich ein verdächtiger Personenwagen von Hausen her der Kontrollstelle beim Seebli Center in Lupfig.
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Der Lenker wendete kurz vor der Kontrolle
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flüchtete Richtung Hausen
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eine Patrouille nahm sofort die Verfolgung auf
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das Auto konnte kurz darauf angehalten werden
Im Fahrzeug fand die Polizei:
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mutmassliches Deliktsgut
Der Lenker, ein 30-jähriger albanischer Staatsangehöriger, wurde unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen.
Zwei Mitfahrer flüchtig – Diensthund im Einsatz
Zwei Mitfahrer aus dem Auto flüchteten zu Fuss.
Die Polizei setzte einen Diensthund ein und suchte weiter.
In der Nähe einer Baustelle wurden dabei mutmasslich tatrelevante Gegenstände sichergestellt, unter anderem:
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mehrere Schraubenzieher
Weitere Einbrüche am selben Abend
Im Verlauf des Abends gingen bei der Polizei zwei zusätzliche Meldungen über Einbrüche in Hausen ein.
Dabei wurden entwendet:
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Schmuck
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wertvolle Münzen
Ob diese Einbrüche mit dem festgenommenen Tatverdächtigen zusammenhängen, ist Teil der laufenden Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Polizei warnt vor Dämmerungseinbrüchen
Die Kantonspolizei Aargau betont:
Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt es vermehrt zu Dämmerungseinbrüchen.
Die dringende Empfehlung:
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verdächtige Personen oder Fahrzeuge sofort melden
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Notruf 117 wählen
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keine Selbstgefährdung
Denn: Jede Minute zählt.










