Wer kurz aufs Handy schaut oder den Sicherheitsgurt weglässt, denkt oft: «Es wird schon nichts passieren.»
Die Bilanz der Stadtpolizei St.Gallen zeigt jedoch ein anderes Bild. Während einer Schwerpunktwoche mussten die Einsatzkräfte gleich mehrfach einschreiten – mit insgesamt 32 Anzeigen und 210 Ordnungsbussen.
Schwerpunktwoche im Zeichen der Verkehrssicherheit
Vom 1. bis 7. Juni 2026 führte die Stadtpolizei St.Gallen verstärkte Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet durch.
Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verkehrsteilnehmende für regelkonformes Verhalten zu sensibilisieren.
Das Ergebnis fiel deutlich aus:
- 32 Personen wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt
- 210 Ordnungsbussen wurden ausgestellt
Ăśber 70 Autofahrer mit dem Handy erwischt
Besonders häufig registrierten die Einsatzkräfte Verstösse wegen der Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt.
Die häufigsten Verstösse:
- Über 70 Fahrzeuglenkende benutzten während der Fahrt ihr Mobiltelefon.
- Rund 50 Personen trugen keinen Sicherheitsgurt.
- Mehrere Verkehrsteilnehmende missachteten Stoppsignale.
- Weitere Lenkende ignorierten Fahrverbote.
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Fünf fahrunfähige Personen angezeigt
Besonders alarmierend: Fünf Personen wurden von den Einsatzkräften als fahrunfähig eingestuft.
Sie mussten bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden.
Zu den weiteren Gründen für Anzeigen gehörten unter anderem:
- ungenĂĽgende Ladungssicherung,
- unnötiges Hochdrehen des Motors,
- Sichtbehinderungen am Fahrzeug,
- das Nichteinhalten gesetzlich vorgeschriebener Arbeitspausen.
Polizei setzt auf Prävention und Kontrollen
Die Schwerpunktwoche findet regelmässig statt und soll nicht nur Fehlverhalten ahnden, sondern auch das Bewusstsein für die Gefahren im Strassenverkehr stärken.
Bereits ein kurzer Blick aufs Smartphone oder das Weglassen des Sicherheitsgurts kann schwerwiegende Folgen haben.
Die Bilanz der Stadtpolizei St.Gallen zeigt, dass viele Verkehrsteilnehmende weiterhin grundlegende Verkehrsregeln missachten.
210 Ordnungsbussen und 32 Anzeigen innerhalb einer Woche sind ein deutliches Signal. Die Polizei kĂĽndigt an, auch kĂĽnftig gezielte Kontrollen durchzufĂĽhren.






