Mitten in der Nacht: Boote treiben führerlos im Zürichsee
Plötzlich gibt der Boden nach.
Mitten in der Nacht versinkt ein Teil des Hafens Tiefenbrunnen im Zürichsee – Boote lösen sich, treiben ab oder gehen unter.
Die Einsatzkräfte kämpfen gleichzeitig gegen Chaos im Wasser und mögliche Umweltgefahr.
Was genau passiert ist
Kurz nach 2 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich alarmiert:
Ein Teil der Beton-Mole im Hafen Tiefenbrunnen war im See versunken.
Vor Ort zeigte sich ein dramatisches Bild:
- Teile des Bootsanlegestegs komplett unter Wasser
- Mehrere Boote losgerissen
- Einige Boote bereits gesunken
- Treibstoff und Öl im Wasser
Grosseinsatz im Zürichsee
Die Behörden reagierten sofort:
- Boote wurden eingesammelt und abgeschleppt
- Hafen seeseitig abgesperrt
- Ölsperre rund um den Hafen errichtet
- Einsatz mehrerer Rettungsdienste
Beteiligt sind unter anderem:
- Schutz & Rettung Zürich
- Kantonspolizei Zürich
- Forensisches Institut Zürich
- AWEL
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Wie gross ist der Schaden?
Die Lage ist noch unübersichtlich:
- Rund ein Dutzend Boote wurden bereits gesichert oder ausgewassert
- Weitere könnten noch unter Wasser liegen
- Sachschaden derzeit unbekannt
Wichtig: Verletzt wurde niemand
Ursache bleibt rätselhaft
Warum die Beton-Mole plötzlich nachgegeben hat, ist aktuell völlig unklar.
Die Ermittlungen laufen:
- Technische Analyse durch Experten
- Spurensicherung vor Ort
- Abklärungen durch Polizei und Forensik
Umweltgefahr im Fokus
Besonders kritisch:
Durch beschädigte Boote könnte Treibstoff oder Öl in den Zürichsee gelangt sein.
Die Behörden haben deshalb:
- Ölsperren installiert
- Spezialkräfte der Ölwehr aufgeboten
- Weitere Einsatzkräfte angefordert
Infos für Betroffene
Betroffene Bootsbesitzer erhalten Informationen ab 14 Uhr unter:
044 411 84 39
044 411 91 11







