In der Nacht auf Samstag wurde es im Grenzgebiet zwischen Aargau und Zürich deutlich unruhiger als gewöhnlich.
Mehrere Polizeikorps führten eine koordinierte Grossaktion durch – mit einem klaren Ziel: mehr Sicherheit auf Strasse und in Wohngebieten.
Grosseinsatz über mehrere Stunden
Die Aktion lief von Freitagabend, 8. Mai 2026, bis in die frühen Morgenstunden des Samstags.
Kontrolliert wurde an verschiedenen Hotspots und Verkehrsknotenpunkten in den Kantonen Aargau und Zürich.
Beteiligt waren unter anderem:
- Regionale Polizeikorps aus dem Kanton Aargau
- Kommunale Polizeien aus dem Kanton Zürich
- Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG)
- Aargauer Verkehrsverbund (AVA)
Fokus: Einbruch, Verkehr und Jugendkriminalität
Die Behörden setzten bewusst auf eine breite Kontrolle verschiedener Deliktsfelder.
Im Zentrum standen:
- Bekämpfung von Einbruchskriminalität
- Fahndung nach gesuchten Personen
- Verkehrssicherheit und Fahrfähigkeit
- Kontrollen im Bereich Jugendkriminalität
Brennpunkte im Fokus
Besonders intensiv kontrolliert wurde im Raum:
- Spreitenbach
- Dietikon
Dort wurden gezielt Orte überwacht, die als kriminalitätsanfällig gelten.
Hunderte Kontrollen durchgeführt
Im Kanton Aargau wurden mehrere hundert Personen überprüft.
Alle kontrollierten Personen wurden im Fahndungssystem abgeglichen.
Die Bilanz der Aktion zeigt mehrere Auffälligkeiten.
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Feststellungen im Überblick
- 2 Personen mit offenen Bussen oder ungeklärten Aufenthaltsverhältnissen
- 3 Lenker mutmasslich unter Drogeneinfluss
- 5 fahrunfähige Personen wegen Alkohol
- 1 Führerausweis vor Ort entzogen nach Atemlufttest
- 2 Lenker ohne gültigen Führerausweis oder trotz Entzug unterwegs
Verstösse gegen mehrere Gesetze
Insgesamt stellte die Polizei folgende Widerhandlungen fest:
- 15 Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz
- rund 40 Ordnungsbussen im Verkehrsbereich
- 2 Verstösse gegen das Waffengesetz
- 1 Anzeige nach Ausländer- und Integrationsgesetz
Sichtbare Präsenz mit Wirkung
Die Polizei zieht eine positive Bilanz der Aktion.
Die koordinierte Zusammenarbeit der verschiedenen Korps wurde ausdrücklich betont.
Neben den konkreten Feststellungen sei vor allem die präventive Wirkung entscheidend.
Einbruchzahlen unter dem Durchschnitt
Während der Aktion wurde im gesamten Kanton Aargau nur ein Wohnungseinbruch registriert.
Das liegt deutlich unter dem üblichen Niveau.
Ob weitere Straftaten durch die erhöhte Präsenz verhindert wurden, lässt sich nicht exakt beziffern.
Fazit: Mehr Sicherheit durch Zusammenarbeit
Die interkantonale Grossaktion zeigt, wie wichtig koordinierte Polizeiarbeit über Kantonsgrenzen hinweg ist.
Einbrüche, Verkehrssicherheit und Jugenddelikte bleiben zentrale Themen.
Die Behörden kündigen an, solche Schwerpunktaktionen weiterhin regelmässig durchzuführen.






