Plötzlich Alarm mitten an der Zürcher Bahnhofstrasse.
Dichter weiss-schwarzer Rauch, Evakuierungen und zahlreiche Einsatzfahrzeuge sorgten am Dienstagnachmittag im Kreis 1 für Aufsehen.
Der Grund: In einem Gewerbegebäude war Kältemittel ausgetreten.
Zwölf Personen medizinisch versorgt
Kurz nach 15.15 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale 144/118 von Schutz & Rettung Zürich ein Alarm einer Gefahrenmeldeanlage ein.
Zusätzlich meldeten Personen vor Ort sichtbaren Rauch aus dem Gebäude.
Daraufhin rückten zahlreiche Einsatzkräfte an die Bahnhofstrasse aus.
Vier Personen mussten ins Spital
Insgesamt wurden zwölf Personen vor Ort medizinisch beurteilt.
Vier Betroffene mussten durch den Rettungsdienst hospitalisiert werden.
Über die genaue Art der Verletzungen oder Beschwerden wurden bislang keine weiteren Angaben gemacht.
Rund 300 Personen evakuiert
Die Einsatzkräfte reagierten sofort.
Das betroffene Gewerbegebäude wurde vollständig evakuiert.
Rund 300 Personen mussten das Gebäude verlassen.
Auch der öffentliche Verkehr rund um den Einsatzort wurde vorübergehend eingestellt.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Ursache war eine beschädigte Kälteanlage
Die Berufsfeuerwehr untersuchte das Gebäude parallel zur Evakuierung.
Dabei stellte sich heraus:
In einem abgeschlossenen Technikraum hatte eine Kälteanlage ein Leck.
Insgesamt traten rund 30 Kilogramm Kältemittel aus.
Feuerwehr stoppt weiteren Austritt
Die Berufsfeuerwehr konnte den Austritt stoppen.
Anschliessend wurden Messungen durchgeführt, um mögliche Restschadstoffe im Gebäude zu überprüfen.
Nach Rücksprache mit einem Chemiefachberater konnte das Gebäude rund zwei Stunden später wieder freigegeben werden.
Grossaufgebot mitten in Zürich
Im Einsatz standen zahlreiche Organisationen:
- Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich
- Sanität von Schutz & Rettung Zürich
- Stadtpolizei Zürich
- Spezialistinnen und Spezialisten der VBZ
- Chemiefachberater
- Kältetechniker
Die gesamte Koordination erfolgte über die Einsatzleitzentrale 144/118.






