Ab Montag, 17. August 2026, beginnt in den meisten Gemeinden Graubündens das neue Schuljahr. Tausende Kinder machen sich erstmals auf den Schul- oder Kindergartenweg. Die Kantonspolizei Graubünden verstärkt deshalb ihre Präsenz rund um Schulhäuser und Kindergärten und unterstützt die Kampagne «Luege | Brämse | Halte» für sichere Schulwege.
«Luege | Brämse | Halte» richtet sich an Erwachsene
Für Kinder gilt beim Überqueren der Strasse weiterhin der bekannte Merkspruch «Warte, luege, lose, laufe». Erwachsene Verkehrsteilnehmende werden mit dem nationalen Merkspruch «Luege | Brämse | Halte» angesprochen.
Die Kampagne wurde im vergangenen Jahr lanciert und wird vom Schweizerischen Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) unterstützt. Die Kantonspolizei Graubünden beteiligt sich weiterhin an der Kampagne des TCS für sichere Schulwege.
Ab Sommer 2026 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema «Brämse». Gerade an unübersichtlichen Stellen und auf wenig befahrenen Strassen können Kinder von Autos, Motorrädern oder Velos überrascht werden.
Eine angepasste Geschwindigkeit verschafft Fahrzeuglenkenden mehr Zeit, um ein Kind rechtzeitig wahrzunehmen und zu reagieren. Die Kantonspolizei ruft deshalb dazu auf, insbesondere in der Nähe von Schulen und Kindergärten aufmerksam und langsam zu fahren.
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«Rad steht, Kind geht»
Für Kindergartenkinder vermittelt die Polizei eine einfache Grundregel beim Überqueren der Strasse: «Rad steht, Kind geht.»
Kinder sollen einen Fussgängerstreifen erst betreten, wenn die Räder eines herannahenden Fahrzeugs vollständig stillstehen. Ein lediglich langsamer werdendes Fahrzeug reicht nicht aus.
Kinder können Geschwindigkeiten und Entfernungen noch nicht zuverlässig einschätzen. Deshalb liegt es in besonderem Mass an den erwachsenen Verkehrsteilnehmenden, ihnen ein sicheres Überqueren der Strasse zu ermöglichen.
Polizei verstärkt Kontrollen und Prävention
Mit dem Schulbeginn verstärkt die Kantonspolizei Graubünden ihre Präsenz in der Nähe von Kindergärten und Schulhäusern. Dabei stehen sowohl präventive Massnahmen als auch Kontrollen im Strassenverkehr im Fokus.
Vorgesehen sind unter anderem verstärkte Geschwindigkeitskontrollen bei Schulhäusern und Kindergärten. Zudem wird das Verhalten von Fahrzeuglenkenden an Fussgängerstreifen kontrolliert.
Ein weiterer Bestandteil ist die Verkehrsinstruktion. Polizeiliche Fachpersonen besuchen Kindergärten und vermitteln den Kindern praktische Regeln für ein sicheres Verhalten auf dem Schulweg.
Die Kantonspolizei Graubünden ruft damit sowohl Erwachsene als auch Kinder zu besonderer Aufmerksamkeit auf. Ein langsameres Tempo, ein vollständiger Halt und ein aufmerksamer Blick können entscheidend dazu beitragen, Unfälle auf Schulwegen zu verhindern.






