Eine Granate im eigenen Garten – ein Albtraum, der plötzlich Realität wurde.
In Courrendlin fand ein Hausbesitzer gleich drei Sprengkörper, einer davon wog über 40 Kilogramm.
Zum Glück stellte sich nach der Analyse heraus: ungefährlich. Doch die Polizei mahnt: Im Ernstfall richtig reagieren kann Leben retten.
Was tun bei einem Granatenfund?
Die Kantonspolizei Jura erinnert an diese goldenen Regeln:
Ruhe bewahren – keine Panik verbreiten
Nicht berühren – Sprengkörper niemals bewegen
Sicherheitsabstand – Personen und Tiere fernhalten
Keine Elektronik – Handys und elektrische Geräte ausschalten
Bereich verlassen – und niemanden hineinlassen
Sofort Polizei rufen – 117 oder 032 420 65 65 wählen
Anweisungen befolgen – bis Experten eintreffen
Der Fall in Courrendlin
Die Behörden rückten mit dem Kampfmittelräumdienst der Armee an, nachdem im Garten eines Einfamilienhauses die drei Granaten entdeckt wurden.
Eine davon war besonders imposant – über 40 Kilogramm schwer.
Nach eingehender Untersuchung gaben die Experten Entwarnung:
Die Fundstücke waren ungeladen und somit harmlos.
Trotzdem betont die Polizei: Gefahr bleibt unberechenbar, alte Sprengkörper können durch Alterung instabil werden.
Sicherheit geht vor
Die Kantonspolizei Jura rät, sich bei Fragen oder Unsicherheiten direkt an sie zu wenden:
032 420 65 65
Auch bei Verdacht lieber einmal zu viel melden, als ein Risiko eingehen.
Ein Granatenfund ist selten – aber kein Witz.
Wer die Sicherheitsregeln kennt und befolgt, schützt sich und andere.






