Der Jahresstart für Edelmetalle glänzt.
Gold und Silber steigen den dritten Tag in Folge – und schielen bereits wieder auf ihre Rekordstände.
Starke Nachfrage nach Edelmetallen zum Jahresbeginn
Die Kurse von Gold und Silber setzen ihren Aufwärtstrend fort. Auch am Dienstag zogen beide Edelmetalle weiter an, nachdem sie bereits zu Jahresbeginn stark gefragt waren.
Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kletterte im frühen Handel zeitweise um 0,6 Prozent auf 4.474 US-Dollar. Zwar konnte dieses Niveau nicht ganz gehalten werden, doch auch gegen 7 Uhr lag der Goldpreis mit rund 4.456 Dollar noch über dem Vortag.
Der Markt rückt damit wieder näher an das Rekordhoch von knapp 4.550 Dollar, das am 26. Dezember erreicht wurde. Danach hatten Gewinnmitnahmen den Kurs zwischenzeitlich auf rund 4.275 Dollar gedrückt.
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Gold bleibt sicherer Hafen – Silber profitiert von Industrieboom
Gold gilt vielen Anlegern weiterhin als verlässlicher „sicherer Hafen“. Politische Spannungen, wie der jüngste militärische Angriff der USA auf Venezuela, verstärken die Nachfrage. Der Goldpreis war im vergangenen Jahr bereits um 65 Prozent gestiegen – so stark wie seit 1979 nicht mehr.
Silber konnte im gleichen Zeitraum sogar um fast 150 Prozent zulegen. Auch am Dienstag zeigte sich Silber extrem volatil: Der Preis schoss kurzfristig um fast vier Prozent auf 79,37 Dollar. Zuletzt pendelte er zwischen 70 und 84 Dollar – dem bisherigen Allzeithoch, das am 29. Dezember erreicht wurde.
Silber profitiert nicht nur von geopolitischer Unsicherheit, sondern auch von seiner Rolle als Schlüsselelement in der Industrie – etwa in KI-Technologie, Robotik, Photovoltaik und Batterieproduktion.
Laut de.tradingview.com wird derzeit besonders viel Kapital in Edelmetalle verschoben – auch von institutionellen Anlegern.
Auf dem Weg zum nächsten Hoch?
Ob Gold und Silber ihre Rekorde bald knacken, bleibt offen. Die steigende Nachfrage spricht dafür – ebenso wie die zunehmenden Spannungen auf der Weltbühne. Doch Gewinnmitnahmen könnten die Dynamik jederzeit bremsen.










