Mehrere US-Bankkunden können Entschädigungen aus einem Vergleich über 1,23 Millionen Dollar beantragen – ohne Beleg der betroffenen Gebühren. Der Vergleich richtet sich gegen die Flagstar Bank (ehemals New York Community Bank), der unfaire ATM- und NSF-Gebühren vorgeworfen werden.
Laut newsweek.com betrifft der Vergleich zwei grosse Kundengruppen, deren Gebühren zwischen 2017 und 2024 erhoben wurden.
Worum geht es im Vergleich?
Die Flagstar Bank stimmte zu, 1,23 Millionen Dollar zu zahlen, um Vorwürfe zu unfairen Gebühren beizulegen.
Die Bank weist jegliches Fehlverhalten zurück, akzeptierte jedoch den Vergleich zur Beilegung der Sammelklage.
Anspruchsberechtigt sind:
Kunden mit NSF- oder Überziehungsgebühren (2017–2020)
- Gebühren bei Scheck- oder ACH-Zahlungen
- Entschädigung erfolgt anteilig je nach Höhe der angefallenen Gebühren
Kunden mit mehrfachen ATM-Gebühren (2020–2024)
- Gebühren an fremden Geldautomaten trotz vorheriger Kontostandsabfrage
- Pauschale Auszahlung: 25 Dollar
Ein Nachweis der Gebühren ist nicht erforderlich.
Die Auszahlung erfolgt automatisch nach finaler Genehmigung.
Wie funktioniert die Auszahlung?
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Noch aktive Bankkunden erhalten eine Gutschrift.
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Ehemalige Kunden bekommen einen Scheck zugesandt.
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Rücktritt vom Vergleich ist bis 15. Dezember 2025 möglich.
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Die finale Anhörung ist am 13. Januar 2026. Danach beginnen die Auszahlungen.
Was ist eine Sammelklage?
Eine Sammelklage (Class Action Lawsuit) fasst viele Betroffene mit gleichen Beschwerden in einem Verfahren zusammen.
Statt hunderte Einzelklagen abzuarbeiten, wird ein einziger grosser Vergleich abgeschlossen.
Für Betroffene bedeutet das: einfachere, schnellere Entschädigung.










