Ein Moment der Unachtsamkeit oder ein technischer Defekt – und ein Fahrzeug wird plötzlich zur unkontrollierbaren Gefahr.
In Herisau hat sich am Samstagnachmittag ein abgestelltes Geländefahrzeug selbstständig gemacht und ist über eine Wiese gerollt.
Fahrzeug rollt über 200 Meter talwärts
Der Vorfall ereignete sich am 16. Mai 2026 gegen 16.15 Uhr im Ortsteil Flue in Appenzell Ausserrhoden.
Ein am Waldrand abgestelltes landwirtschaftliches Fahrzeug setzte sich aus bisher ungeklärten Gründen in Bewegung.
Das Geländefahrzeug rollte über eine stark abfallende Wiese und legte dabei eine Strecke von über 200 Metern zurück.
Kollision mit Stallwand
Die Fahrt endete erst, als das Fahrzeug gegen die Ecke eines Stalls prallte.
Durch die Wucht des Aufpralls entstand erheblicher Sachschaden am Gebäude.
Am Fahrzeug selbst entstand Totalschaden.
Keine Verletzten
Trotz des unkontrollierten Vorfalls wurde niemand verletzt.
Dies ist vor allem dem Zufall und der Lage des Geländes zu verdanken.
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Feuerwehr wegen auslaufender Flüssigkeiten im Einsatz
Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe wurde die Feuerwehr Herisau alarmiert.
Feuerwehr Herisau sicherte die Unfallstelle und errichtete Ölsperren.
So konnte verhindert werden, dass Flüssigkeiten ins Erdreich gelangen.
Totalschaden und Bergung
Das Fahrzeug musste nach dem Unfall durch eine Pikettgarage abtransportiert werden.
Der Schaden am Stall wird auf über zehntausend Franken geschätzt.
Auch das Geländefahrzeug ist vollständig zerstört.
Ermittlungen zum Unfallhergang
Die genaue Ursache ist noch unklar.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat die Ermittlungen aufgenommen.
Im Fokus stehen mögliche technische Ursachen oder ein nicht ausreichend gesichertes Abstellen des Fahrzeugs.






