Sirenen, Einsatzfahrzeuge, gesperrte Strassen – und ein Grossaufgebot rund um eine Schule.
Was auf den ersten Blick wie ein Ernstfall wirkt, ist in Wirklichkeit eine geplante Grossübung der Kantonspolizei Solothurn.
Ziel: Im schlimmsten Fall vorbereitet sein.
Grossübung an der Kreisschule Gäu
Am Mittwoch, 29. April 2026, wird das Gebiet rund um die Schulanlagen in Neuendorf zum Trainingsgelände für Blaulichtorganisationen.
Simuliert wird eine extreme Lage:
- Geiselnahme in einer Schule
- Verletzte und Tote im Szenario
- Dynamische Bedrohungslage
Beteiligt sind rund 220 Einsatzkräfte aus verschiedenen Organisationen.
Ziel: Zusammenarbeit unter Realbedingungen testen
Solche Übungen sind bewusst realitätsnah aufgebaut, um den Ernstfall möglichst genau abzubilden.
Geübt wird insbesondere:
- Koordination zwischen Polizei, Rettung und Feuerwehr
- Entscheidungsprozesse in Stresssituationen
- Kommunikation zwischen Einsatzleitungen
- Zusammenarbeit mit lokalen Behörden
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Wer war beteiligt?
An der Übung nahmen verschiedene Akteure teil:
- Kantonspolizei Solothurn
- Ausserkantonale polizeiliche Spezialkräfte
- Feuerwehr und Rettungsdienste
- Lokale Behörden der Region
Die enge Zusammenarbeit ist zentral, da reale Einsätze oft mehrere Organisationen gleichzeitig betreffen.
So realistisch wie möglich – aber ohne Gefahr
Damit die Übung ihren Zweck erfüllt, wird sie möglichst realitätsnah gestaltet.
Typische Elemente solcher Szenarien:
- Abgesperrte Schulareale
- Simulierte Verletzte
- Einsatz von Spezialfahrzeugen
- Zeitdruck und unklare Lageentwicklung
Wichtig: Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine echte Gefahr.
Erste Bilanz: positiv, aber mit Lernpunkten
Die Kantonspolizei Solothurn zieht nach der Übung eine erste positive Bilanz.
Im Fokus stehen nun:
- Auswertung der Abläufe
- Analyse der Kommunikation
- Anpassung bestehender Einsatzkonzepte
- Optimierung von Schnittstellen zwischen Organisationen
Erkenntnisse aus solchen Übungen fliessen direkt in zukünftige Einsatzplanungen ein.







