Gewalt erschüttert Haftanstalt
Ein Gefängnisaufstand in Sri Lanka endet in einer Tragödie.
Mindestens 26 Menschen kommen dabei ums Leben, zahlreiche weitere werden verletzt.
Kämpfe zwischen Banden eskalieren
Der Aufstand brach im Negombo-Gefängnis im Norden von Colombo aus. Nach Angaben der Behörden kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen zwei rivalisierenden Drogenbanden.
Dabei wurden auch Gefängniswärter in die Gewalt verwickelt.
Viele Tote und Verletzte
Mindestens 26 Menschen wurden getötet, mehr als 100 verletzt. Unter den Todesopfern befinden sich auch mehrere Gefängniswärter.
Krankenhausangaben zufolge wurden zahlreiche Verletzungen durch Schüsse, Schnittwunden und massive Gewalteinwirkungen festgestellt.
Negombo Gefängnis war laut Behörden der Ausgangspunkt der schweren Ausschreitungen.
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Panik und Fluchtversuche im Gefängnis
Während der Unruhen kletterten Insassinnen aus einer angrenzenden Frauenhaftanstalt auf Dächer und forderten ihre Freilassung. Ein Teil der Struktur stürzte ein, mehrere Personen wurden verletzt.
Später versuchten Insassen zudem, durch das Haupttor zu fliehen, wurden jedoch gestoppt.
Überfüllte Gefängnisse als Hintergrundproblem
Die Gefängnisse in Sri Lanka gelten seit Jahren als stark überlastet. Laut offiziellen Angaben sitzen rund 41’250 Menschen ein – etwa viermal so viele wie vorgesehen.
Die angespannte Lage gilt als wiederkehrendes Problem im Justizsystem des Landes.






