Neue Phishing-Welle sorgt für Alarm
Cyberkriminelle versuchen derzeit gezielt, mit gefälschten E-Mails an sensible Personendaten zu gelangen.
Im Zentrum der aktuellen Betrugsmasche stehen angebliche AHV-Ergänzungsleistungen im Namen des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV).
Die Behörden warnen eindringlich: Wer klickt, riskiert Daten- und Finanzverlust.
So funktioniert die Betrugsmasche
Die Täter versenden professionell gestaltete E-Mails, die auf den ersten Blick offiziell wirken.
Darin wird behauptet, dass aufgrund angeblicher Gesetzesänderungen ab 1. Januar 2026 der Anspruch auf AHV-Ergänzungsleistungen überprüft werde.
Typischer Ablauf der Attacke:
- Empfänger werden aufgefordert, ein «Dossier zu prüfen»
- Link führt zu einer gefälschten Website im BSV-Design
- Eingabe der AHV-Nummer und persönlicher Daten
- Anzeige einer angeblichen Leistungsberechnung
- Aufforderung zur Eingabe der Bankverbindung
- Fehlermeldung bei IBAN-Prüfung
- Zusätzliche Abfrage von Kreditkartendaten
Am Ende können die Täter missbräuchlich Zahlungen auslösen oder Daten für weitere Betrugsversuche verwenden.

Gefälschte Website täuscht Behördenportal vor
Die betrügerische Website ist optisch stark an offizielle Seiten der Bundesverwaltung angelehnt.
Ziel ist es, Vertrauen zu erzeugen und Betroffene schrittweise zur Preisgabe sensibler Daten zu bewegen.
Besonders gefährlich: Die Angriffe wirken oft glaubwürdig und nutzen aktuelle Themen wie Sozialleistungen.

Wer besonders gefährdet ist
Laut Cybercrime-Stellen sind vor allem folgende Gruppen betroffen:
- ältere Personen
- Personen mit AHV-Bezug
- Menschen mit wenig digitaler Erfahrung
- Nutzer, die Behördenkommunikation per E-Mail vertrauen
Die Betroffenen merken den Betrug oft erst spät oder gar nicht.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
So schützen Sie sich
Experten empfehlen klare Vorsichtsmassnahmen:
- Keine Links aus E-Mails oder SMS öffnen
- Offizielle Stellen direkt über die Website kontaktieren
- Absenderadressen genau prüfen
- Keine sensiblen Daten in Formularen eingeben
- Verdächtige Mails an Cybercrimepolice.ch weiterleiten

Was tun, wenn Daten bereits preisgegeben wurden?
Falls bereits Daten eingegeben wurden, gilt:
- Sofort Bank oder Finanzinstitut kontaktieren
- Karten sperren lassen
- Anzeige bei der Kantonspolizei erstatten
- Passwörter ändern
- Kontobewegungen überwachen
Schnelles Handeln kann weiteren Schaden verhindern.
Einordnung der Behörden
Das Bundesamt für Sozialversicherungen sowie Cybercrime-Stellen betonen regelmässig, dass offizielle Stellen keine sensiblen Daten per E-Mail oder über externe Links abfragen.
Solche Phishing-Attacken gehören inzwischen zu den häufigsten Cyberdelikten in der Schweiz.
Kleine Unaufmerksamkeit kann teuer werden
Die aktuelle Betrugswelle zeigt erneut, wie professionell Cyberkriminelle vorgehen.
Ein Klick auf einen falschen Link kann reichen, um persönliche und finanzielle Daten zu gefährden.






