Was als harmlose Kräutermischung verkauft wurde, könnte für Konsumentinnen und Konsumenten gefährlich werden.
Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) warnt öffentlich vor den «MaiThai Kräuterpresslingen». In dem Produkt wurden mehrere pharmakologisch aktive Substanzen entdeckt – obwohl diese nicht deklariert waren.
Besonders brisant: Die Stoffe können starke Nebenwirkungen auslösen und mit Medikamenten interagieren.
Diese Wirkstoffe wurden entdeckt
Laut BLV-Untersuchung enthält das Produkt gleich mehrere medizinisch wirksame Substanzen:
- Dexamethason (Glucocorticoid)
- Paracetamol (Schmerzmittel)
- Chlorphenamin (Antihistaminikum)
Die Stoffe wurden im Produkt nicht angegeben.
Gerade diese Kombination sorgt bei Fachleuten für Sorge. Denn die Wirkstoffe können – je nach Dosierung oder Vorerkrankung – unerwartete Reaktionen verursachen.
Warum das gefährlich sein kann
Besonders problematisch ist laut BLV das mögliche Zusammenspiel mit anderen Medikamenten.
Mögliche Risiken:
- unerwünschte Nebenwirkungen
- Wechselwirkungen mit Medikamenten
- Belastung von Leber und Immunsystem
- allergische Reaktionen
- Schläfrigkeit oder Kreislaufprobleme
Vor allem ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen könnten gefährdet sein.
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Welches Produkt betroffen ist
Produktdetails
- Produkt: Kräuterpresslinge
- Marke: MaiThai
- Mindesthaltbarkeitsdatum: 30.10.2029
- Verkaufsstellen: Diverse Verkaufsstellen in der Schweiz
Das betroffene Produkt wurde laut Behörden bereits aus dem Verkauf genommen.
Die verantwortliche Firma Globalnet Anstalt hat zudem einen offiziellen Rückruf gestartet.
BLV empfiehlt: Nicht konsumieren
Das Bundesamt empfiehlt ausdrücklich, die Kräuterpresslinge nicht mehr einzunehmen.
Wer das Produkt bereits konsumiert hat und Beschwerden verspürt, sollte ärztlichen Rat einholen.
Besonders bei folgenden Symptomen ist Vorsicht geboten:
- ungewöhnliche Müdigkeit
- allergische Reaktionen
- Kreislaufprobleme
- starke Kopfschmerzen
- Magenbeschwerden







