An ihrem 35. Geburtstag schrieb Francesca Lollobrigida olympische Geschichte.
Die italienische Eisschnellläuferin gewinnt das erste Gold für die Gastgeber – und das mit einer Rekordzeit.
Tränen, Jubel und die Umarmung ihres kleinen Sohnes Tommaso machten den Tag zu einem unvergesslichen Märchen auf dem Eis.
Francesca Lollobrigida: Italiens neue Heldin
Francesca Lollobrigida hielt sich ungläubig die Hand vor den Mund, bevor sie mit der italienischen Flagge durch den Athletentunnel rannte. Ihr strahlendes Lächeln und die Freude über den Sieg waren für alle Zuschauer im Milano Speed Skating Stadium spürbar.
„Das ist der beste Tag meines Lebens, ein perfekter Tag. Vor allem, weil mein Sohn Tommaso, mein Mann und meine Familie hier waren und mir zugesehen haben“, sagte Lollobrigida. „Es ist unglaublich, wir sind in Italien. Die Olympischen Spiele finden in Italien statt. Mein grösster Traum ist wahr geworden.“
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Rekord auf dem Eis
Lollobrigida siegte in einer olympischen Rekordzeit von 3:54,28 Minuten, gefolgt von:
Ragne Wiklund (Norwegen) – 3:56,54 Minuten
Valérie Maltais (Kanada) – 3:56,93 Minuten
Damit ist sie die erste italienische Eisschnelllauf-Olympiasiegerin in der Geschichte der Spiele. Laut gmx.ch sorgte ihr Sieg für eine der emotionalsten Geschichten der Olympischen Winterspiele in Mailand.
Überraschend leer gingen die Niederlande um Topfavoritin Joy Beune aus – sie wurde nur Vierte.
Internationale Highlights und Rückschläge
Josie Hofmann (Deutschland): Landete auf dem 14. Platz mit 4:06,54 Minuten, ohne Medaillenchancen.
Martina Sablikova (Tschechien): Musste ihren Start krankheitsbedingt absagen. Sie bezeichnete die Entscheidung als die „schwerste sportliche Entscheidung“ ihres Lebens auf Instagram.
Francesca Lollobrigidas Sieg zeigt: Auch Geburtstagswünsche können wahr werden – besonders auf dem Eis.










