G7 setzen auf mehr Druck im Ukraine-Krieg
Die führenden Industrienationen der Welt haben sich auf dem G7-Gipfel im französischen Évian auf eine deutliche Verschärfung ihrer Russland-Politik geeinigt.
Im Zentrum stehen zusätzliche Militärhilfen für die Ukraine sowie neue Sanktionen, insbesondere im Energie- und Finanzsektor.
Neue Waffenlieferungen und Sanktionen geplant
Die G7-Staaten wollen den wirtschaftlichen und militärischen Druck auf Russland weiter erhöhen. Konkret beschlossen wurden unter anderem:
- Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine
- Ausbau der Luftverteidigungssysteme
- neue Sanktionen gegen den Öl- und Gassektor
- Unterstützung für die ukrainische Winterversorgung
- Prüfung zusätzlicher Produktionslizenzen für Rüstungsgüter
Ziel sei es, die Dynamik an der Front zugunsten der Ukraine zu stabilisieren.
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„Tag der Hoffnung“ laut Friedrich Merz
Bundeskanzler Friedrich Merz zeigte sich nach den Gesprächen optimistisch.
Er sprach von einem „Tag der Hoffnung“ und einer möglichen neuen Chance für Friedensgespräche. Auch US-Präsident Donald Trump habe sich laut Merz kooperativ gezeigt.
Laut GMX.ch betonten mehrere Teilnehmer, dass die neue Einigkeit innerhalb der G7 als strategischer Wendepunkt im Umgang mit dem Ukraine-Krieg gesehen werde.
Macron spricht von „strategischem Erwachen“
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete den Gipfel als „Moment des strategischen Erwachens“.
Die G7-Staaten – darunter die USA, Kanada, Japan, Grossbritannien, Italien, Deutschland und Frankreich – hätten sich klar darauf verständigt, die Ukraine langfristig zu unterstützen.
Auch die EU-Spitzen sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj waren als Gäste an den Gesprächen beteiligt.
Internationale Dynamik im Fokus
Neben militärischer Unterstützung diskutierten die Staats- und Regierungschefs auch geopolitische Entwicklungen, darunter internationale Energiefragen und globale Sicherheitsrisiken.
Besonders betont wurde die Bedeutung stabiler Lieferketten und einer gemeinsamen Sanktionsstrategie.






