Mehr Fans, mehr Spiele, mehr Geld.
Der Profifussball wächst weiter – und erreicht neue finanzielle Dimensionen. Die neuesten Zahlen zeigen: Die grössten Klubs der Welt verdienen mehr denn je.
Rekordeinnahmen für die Top-20-Klubs
Der internationale Profifussball bleibt ein Milliardenbusiness. Laut der 29. Ausgabe der „Football Money League“ von Deloitte erzielten die 20 umsatzstärksten Fussballklubs der Welt in der Saison 2024/2025 erstmals kumulierte Einnahmen von 12,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 11 Prozent gegenüber der Vorsaison, wie ansa.it berichtet.
Real Madrid bleibt an der Spitze
Real Madrid verteidigte seine Position als finanzstärkster Klub der Welt. Die Einnahmen beliefen sich auf knapp 1,2 Milliarden Euro. Allein die kommerziellen Erlöse der Königlichen lagen bei 594 Millionen Euro – ein Wert, der für sich genommen bereits für einen Platz unter den Top 10 reichen würde.
Die weiteren Plätze im Überblick:
FC Barcelona – 975 Mio. Euro (Rückkehr in die Top 3)
Bayern München – 861 Mio. Euro
Paris Saint-Germain – 837 Mio. Euro
FC Liverpool – 836 Mio. Euro
Liverpool ist damit erstmals der umsatzstärkste Klub Englands in der Geschichte der Money League.
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Inter führt Italien an
Der finanzstärkste italienische Verein bleibt Inter Mailand. Die Nerazzurri belegen Rang 11 mit Einnahmen von 537,5 Millionen Euro.
Weitere italienische Klubs im Ranking:
AC Mailand – Platz 15 (410,4 Mio. Euro)
Juventus Turin – Platz 16 (401,7 Mio. Euro)
Kommerzielle Erlöse bleiben wichtigste Säule
Zum dritten Mal in Folge stellten die kommerziellen Einnahmen die grösste Einnahmequelle der Topklubs dar:
5,3 Milliarden Euro aus Werbung, Sponsoring & Merchandising
Anteil an den Einnahmen der Top 10: 48 %
Anteil bei Rang 11–20: 32 %
Spieltage und TV-Gelder legen deutlich zu
Besonders stark wuchsen die Einnahmen aus dem Stadionbetrieb:
+16 % Spieltagseinnahmen
2,4 Milliarden Euro (19 % der Gesamteinnahmen)
Auch die TV-Einnahmen stiegen um 10 % und machen nun 38 % der Gesamterlöse aus.
Hauptgründe für das Wachstum:
FIFA Klub-WM im Sommer (zehn Money-League-Klubs beteiligt)
+17 % Übertragungseinnahmen
Erweiterung der UEFA-Klubwettbewerbe










