Fünf Männer sind in der Nähe des britischen Militärstützpunkts RAF Fairford festgenommen worden. Sie stehen im Verdacht, einen terroristischen Anschlag vorbereitet zu haben. Die von der US-Luftwaffe genutzte Basis liegt in Gloucestershire. Auch wegen möglicher Verstösse gegen das Sprengstoffgesetz wird gegen die Männer ermittelt.
Verdächtige Fahrzeuge lösten Polizeieinsatz aus
Die Männer wurden festgenommen, nachdem der Polizei in der Nacht zum Sonntag drei verdächtige Fahrzeuge aufgefallen waren. Diese waren in Richtung des Luftwaffenstützpunkts unterwegs.
Laut GMX beruft sich die Meldung auf die britische Nachrichtenagentur PA. Demnach wird gegen die fünf Männer wegen des Verdachts auf die Vorbereitung eines terroristischen Anschlags ermittelt. Zusätzlich prüfen die Behörden mögliche Verstösse gegen das Sprengstoffgesetz.
Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind bislang nicht bekannt. Eine Sprecherin der britischen Anti-Terror-Polizei erklärte, die Ermittlungen befänden sich noch in einem frühen Stadium.
Rund 85 Haushalte evakuiert
Als Vorsichtsmassnahme mussten Anwohner in der Umgebung des Militärstützpunkts ihre Häuser verlassen. Betroffen waren nach den vorliegenden Angaben rund 85 Haushalte in Gloucestershire.
Die Behörden untersuchen nun die Fahrzeuge und mögliche weitere Spuren, um zu klären, weshalb sich die Verdächtigen in Richtung der Militärbasis bewegten. Weitere Einzelheiten zu einem möglichen Anschlagsplan wurden zunächst nicht bekannt.
RAF Fairford wird von US-Luftwaffe genutzt
RAF Fairford wird von den US-Streitkräften genutzt und dient unter anderem als wichtiger Standort für US-Luftwaffenoperationen in Grossbritannien.
Bereits im März hatten die USA Langstreckenbomber auf die britische Basis verlegt. Das britische Verteidigungsministerium bestätigte damals, dass die USA britische Militärstützpunkte für bestimmte Verteidigungsoperationen im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg nutzten.
Die Nutzung britischer Basen durch die US-Streitkräfte war zu Beginn des Krieges politisch kontrovers diskutiert worden. Ob der aktuelle Vorfall damit in Zusammenhang steht, ist bislang nicht bekannt.






