Persönlich verstehen sich Friedrich Merz und Donald Trump noch gut – doch inhaltlich bleiben Differenzen.
Beim dritten Besuch im Weissen Haus gab es heikle Momente, die nachwirken könnten.
1. Merz und Trump: Persönlich harmonisch
Ein fester Händedruck, ein Klaps aufs Knie, viele warme Worte: Trotz Zöllen, Ukraine-Krieg und Iran-Konflikt kommen Trump und Merz gut miteinander aus.
Der Kanzler scheint sich als einer von Trumps Lieblingseuropäern zu etablieren – neben Giorgia Meloni, Alexander Stubb und Viktor Orbán.
2. Keine deutsche Militärhilfe gegen Iran
Trump lobt die deutsche Haltung zum Iran-Krieg.
Bodentruppen? Keine Forderung aus Washington.
Merz hatte vor der Reise klar gemacht: militärische Beteiligung kommt für Deutschland nicht infrage.
Trumps Verständnis für diese Haltung war nicht zwingend zu erwarten – und trotzdem gab es keine offenen Konflikte.
3. Merz hält europäische Partner zurück
Trump kritisierte Grossbritannien und Spanien wegen verweigerter US-Stützpunktsnutzung.
Merz verzichtete auf offener Bühne darauf, die Verbündeten zu verteidigen, stimmte aber in der Frage der Nato-Verteidigungsausgaben mit ein.
Hinter verschlossenen Türen soll er jedoch deutlich gemacht haben, dass Deutschland keine isolierten Verträge akzeptiert.
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4. Ukraine: Europa will mitreden
USA handeln derzeit alleine in den Verhandlungen mit Russland.
Merz machte klar: Europa will nicht übergangen werden.
Ob Trump dies berücksichtigt, bleibt offen.
5. Zollstreit bleibt ungelöst
Trump bekräftigte die Absicht auf weltweite Importzölle von 15 % und prüft unterschiedliche Zölle für unterschiedliche Länder.
Der Kanzler schwieg zu dem Thema – Strategie: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.
Laut gmx.ch hielt Merz bei 33 Minuten Presseauftritt nur rund drei Minuten Redezeit – Trump dominierte die Themen klar.










