Tadej Pogacar ignoriert Bahnschranken – jetzt droht Ärger
Nicht einmal heruntergehende Bahnschranken konnten Tadej Pogacar bei der Flandern-Rundfahrt stoppen.
Nach seinem Sieg beim Klassiker droht dem Radsport-Star nun ein rechtliches Nachspiel – und möglicherweise der Verlust seines Führerscheins.
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Die Staatsanwaltschaft Ostflandern wird laut Medienberichten Ermittlungen aufnehmen, da Pogacar, Olympiasieger Remco Evenepoel und weitere Fahrer trotz Warnlichtern nicht anhielten.
Der Vorfall ereignete sich in Wichelen, etwa 65 Kilometer nach dem Start über die 278-Kilometer-Distanz.
Laut GMX drohen den Radprofis:
- Führerscheinentzug von mindestens acht Tagen
- Geldstrafe zwischen 400 und 5.000 Euro
- Möglicherweise persönliche Vorladung vor Gericht
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Regeln sind eindeutig
Auch laut Reglement des Radsport-Weltverbandes UCI gilt:
- Fahrer müssen an Bahnübergängen bei rotem Warnlicht anhalten
- Im schlimmsten Fall kann eine Disqualifikation drohen
- In diesem Fall ist eine Disqualifikation jedoch eher unwahrscheinlich, da mehrere Fahrer betroffen wären
Kritik der belgischen Bahn
Die belgische Bahn zeigte sich enttäuscht vom Verhalten der Profis:
„Die Regeln sind klar: Bei Rot muss man anhalten. Das gilt auch für ein Radrennen“, sagte Sprecher Frédéric Petit.
„Eineinhalb Millionen Flamen haben das Rennen gesehen. Es ist ein schlechtes Beispiel, wenn Radfahrer ein solches Signal ignorieren, zumal wir zahlreiche Aufklärungskampagnen zur Sicherheit an Bahnübergängen durchführen.“







