Nach zwei voneinander unabhängigen Einbruchdiebstählen in Autogaragen im Berner Oberland hat die Kantonspolizei Bern zwei mutmassliche Täter angehalten. In beiden Fällen wurden Autos aus dem Luxussegment entwendet. Die Ermittlungen laufen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Oberland und der kantonalen Jugendanwaltschaft.
Am Samstag, 12. September 2026, gegen 21.40 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung über einen Einbruch in eine Autogarage an der Parallelstrasse in Frutigen ein. Dabei wurde ein Auto entwendet, das anschliessend in Richtung Reichenbach fuhr.
Das als gestohlen gemeldete Fahrzeug konnte wenig später an der Alten Strasse in Reichenbach festgestellt werden. Der 21-jährige Fahrer wurde unter Waffenhoheit angehalten und anschliessend für weitere Abklärungen der Polizei zugeführt.
Zweiter Fall in Thun
Am Freitag, 18. September 2026, kurz vor 1.25 Uhr, wurde die Kantonspolizei Bern über einen weiteren Einbruchdiebstahl bei einer Autogarage informiert. Der Tatort befand sich an der Gwattstrasse in Thun. Auch dort war ein Auto entwendet worden.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Nachsuche konnte das gestohlene Fahrzeug in der Schadaukurve gefunden werden. Das Auto war dort kurz zuvor verunfallt. Der minderjährige Lenker flüchtete zunächst zu Fuss, konnte jedoch kurze Zeit später im Schadaupark angehalten werden.
Luxusautos im Fokus
Nach ersten Erkenntnissen stehen die beiden Fälle nicht miteinander in Zusammenhang. In beiden Einbruchdiebstählen hatten es die mutmasslichen Täter auf Autos im Luxussegment abgesehen.
Gemäss den bisherigen Ermittlungen wurden die beiden mutmasslichen Täter über soziale Medien rekrutiert beziehungsweise telefonisch zur Tatausübung angeleitet. Die genauen Hintergründe und Abläufe der beiden Fälle werden derzeit weiter untersucht.
Die beiden angehaltenen Personen müssen sich vor der Justiz verantworten. Die Kantonspolizei Bern führt die weiteren Ermittlungen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Oberland sowie der kantonalen Jugendanwaltschaft.






