Schneebedeckte Strassen und Kontrollverlust – gleich zwei Unfälle fordern Verletzte.
Am Wochenende kam es im Kanton Zug zu einer schweren Frontalkollision sowie zu einem Selbstunfall eines Neulenkers. Mehrere Personen wurden verletzt, Strassen mussten gesperrt werden.
Frontalkollision auf der Sattelstrasse
Der erste Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag, 10. Januar 2026, kurz nach 14.45 Uhr, auf der Sattelstrasse in Morgarten (Gemeinde Oberägeri).
Eine 30-jährige Autofahrerin geriet auf der schneebedeckten Fahrbahn auf die Gegenfahrbahn. In der Folge kam es zu einer Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Dabei wurden:
die 30-jährige Unfallverursacherin leicht verletzt
die 67-jährige Lenkerin des zweiten Fahrzeugs erheblich verletzt
Beide Frauen wurden durch den Rettungsdienst erstversorgt und anschliessend ins Spital eingeliefert.

Strasse gesperrt
Während:
der Patientenbergung
der Unfallaufnahme
sowie der Fahrzeugbergung
musste die Sattelstrasse im Bereich der Unfallstelle vollständig gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen in der Region.
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Selbstunfall eines Neulenkers in Baar
Bereits am Freitagabend, 9. Januar 2026, kam es auf der Neuheimerstrasse in Baar zu einem weiteren Unfall.
Kurz vor 21.30 Uhr kam ein 18-jähriger Neulenker mit seinem Auto von der Strasse ab. Das Fahrzeug fuhr:
fast 100 Meter durch angrenzendes Dickicht
bevor es neben der Fahrbahn zum Stillstand kam
Der junge Mann wurde leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Führerausweis abgenommen
Dem 18-Jährigen wurde der Führerausweis auf Probe zuhanden der Administrativbehörde (Strassenverkehrsamt) abgenommen. Die Unfallursache ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.

Polizei ermittelt
In beiden Fällen hat die Zuger Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Insbesondere wird geprüft, welche Rolle die winterlichen Strassenverhältnisse spielten.










