Ein Lieferwagen voller Batterien, zwei demolierte Renaults – und ein Abhang, der beinahe zur Falle wurde.
Was an der Salhöhe wie ein banaler Zusammenstoss begann, entwickelte sich zu einem dramatischen Unfall mit Bergungseinsatz.
Ein Fall, der viele Fragen hinterlässt.
So lief der Unfall auf der Salhöhe ab
Am Dienstag, 9. Dezember 2025, um 11:00 Uhr, kam es auf der Saalhofstrasse oberhalb von Erlinsbach (AG) zu einer Frontalkollision mit Folgeabsturz.

Der Lieferwagen geriet auf die Gegenfahrbahn
Ein mit Batterien beladener Renault Master, gelenkt von einem 31-jährigen Mann, fuhr talwärts von der Passhöhe her. In der ersten Rechtskurve verlor er offenbar die Kontrolle:
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Der Lieferwagen geriet auf die Gegenfahrbahn
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Dort kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Renault Kangoo
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Dieser wurde gegen die Böschung gedrückt
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Der Renault Master stürzte in der Folge rechts die steile Böschung hinunter
Fahrzeug bleibt auf der Seite im Hang liegen
Der grössere Lieferwagen kam auf der Seite liegend im Abhang zum Stillstand.
Die Feuerwehr Erlinsbach musste den 31-jährigen Lenker in misslicher Lage befreien – in stark geneigtem Gelände.
Beide Fahrer – der junge Lieferwagenlenker sowie der 59-jährige Fahrer des Renault Kangoo – erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Unklarheit über Unfallursache
Die genauen Gründe für den Kontrollverlust sind derzeit noch nicht bekannt.
Mögliche Szenarien laut Polizei:
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Überhöhte Geschwindigkeit in der Kurve
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Falsche Beladung (Schwerlast durch Batterien)
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Technischer Defekt oder medizinisches Problem
Die Kantonspolizei Aargau hat Ermittlungen aufgenommen und sucht nach weiteren Hinweisen.
Sperrung der Strasse bis am Nachmittag
Für die Bergungsarbeiten musste die Polizei die Saalhofstrasse bis ca. 15:30 Uhr sperren.
Die Feuerwehr leitete den Verkehr weiträumig um.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Ein Unfall der auch nicht glimpflich hätte enden können
Zwei Männer, zwei demolierte Autos – und ein Abhang, der leicht zur Todesfalle hätte werden können.
Dass beide Fahrer mit leichten Verletzungen davonkamen, ist beinahe ein Wunder.










